Grafik Risk Assessment

Ein Risk Assessment erstreckt sich insbesondere auf die Identifizierung und Charakterisierung der Gefahren, ergänzt um Expositionsabschätzungen und letztendlich mündend in einer Risikoeinschätzung. Die am häufigsten betroffenen Produkte sind v.a. Lebensmittel (mit z.B. Pestizid-Rückständen) sowie Lebensmittelkontaktmaterialien (mit v.a. Migrationen) und andere Bedarfsgegenstände (mit z.B. Kontaktallergenen).

Die Notwendigkeit einer umfassenden Risikobewertung auf Grundlage wissenschaftlicher Daten ist bereits vor einer Vermarktung von Lebensmitteln gegeben, um deren Verkehrsfähigkeit zu bestätigen und somit spätere Schäden und Kosten zu vermeiden.

Ausgangspunkt eines Risk Assessments können auch Überschreitungen von firmeninternen Grenzwerten oder aber Beanstandungen von Behörden sein. Eine schnelle Reaktion ist in allen Fällen erforderlich, um größeren Schaden vermeiden zu können. Eine Überschreitung gesetzlich festgelegter Grenzwerte führt allerdings nicht zwangsläufig zu einem unsicheren Produkt.

Wir klären für Sie in Kooperation mit der Kanzlei meyer.rechtsanwälte, ob Rücknahmen oder Rückrufe aufgrund der vorliegenden Fakten notwendig sind.

Auch hinterfragen wir z.B. Behördengutachten kritisch und verfassen Ihnen in Kooperation mit der Kanzlei meyer.rechtsanwälte Stellungnahmen mit geballtem wissenschaftlichen und rechtlichen Know-how zur Abwehr etwaiger Beanstandungen.

Nehmen Sie in oben beschriebenen Fällen Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von uns mit hoch-qualitativem gebündelten naturwissenschaftlichen und rechtlichen Wissen und Erfahrung bei der Risikobewertung unterstützen.

Eine Vielzahl von toxikologisch relevanten Stoffen ist allgegenwärtig und deren Risiko sollte bewertet werden. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Umweltkontaminanten, wie Pestizide, Schwermetalle oder Düngemittel
  • Natürlicherweise enthaltene Lebensmittelinhaltsstoffe, wie Cumarin in Zimt oder Glycyrrihizinsäure in Lakritze
  • Unerwünschte Reaktionsprodukte, wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) oder Acrylamid
  • Mikrobiologische Keimbelastungen, sowie von Mikroorganismen gebildete Gifte, wie von Schimmelpilzen gebildete Mykotoxine oder Bakterien-Toxine
  • Migrierende Stoffe aus Primär- und Sekundär-Verpackungen, wie z.B. Mineralöl