scientific consulting   accompanied by  legal advice

meyer.science ist spezialisiert auf die natur­wissenschaft­liche Be­ratung von natio­nalen und inter­natio­nalen Firmen der Lebens­mittel‑, Kosmetik- und Pharma­branche. Darüber hinaus erstreckt sich unsere Be­ratung auf die Ge­biete der Lebens­mittel­kontakt­materialien und sonstiger Verbraucher­produkte wie Spiel­zeug und Text­ilien.

Dabei pro­fitieren unsere Kunden von der Um­setzung eines inter­disziplinären An­satzes; die enge Zusammen­arbeit mit unserem Ko­operations­partner meyer.rechtsanwälte er­möglicht unseren Kunden eine natur­wissen­schaftliche und recht­liche Be­ratung aus einer Hand.

Die enge Zu­sammen­arbeit mit einem aus­ge­dehnten Netz­werk euro­päischer und weiterer inter­nationaler Ex­perten, welches es uns er­möglicht, die Be­sonder­heiten der je­weiligen Märkte in unsere Be­ratung mit ein­zu­be­ziehen, rundet unser Con­sulting Angebot ab.

Wert­volle Erfahrungen gewinnen wir schließ­lich durch unser zu­sätzliches Eng­agement in zahl­reichen Ver­eini­gungen, unsere Pub­lika­tionen in ein­schläg­igen Fach­medien und die Organ­isation von Konf­erenzen und Seminaren. Die da­durch erschlos­senen Kontakte zu Be­hörden und Ver­bänden kommen auch unseren Kunden zu­gute. 

Dr. Uta Verbeek
Geschäftsführerin


Aktuelle Informationen

Hintergrund ist eine Studie zur Frage der "Phthalat-Belastung der Bevölkerung in Deutschland: Expositionsrelevante Quellen, Aufnahmepfade und Toxikokinetik am Beispiel von DEHP und DINP", welche vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen des Umweltforschungsplanes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durchgeführt wurde. Ziel war, die Exposition der Bevölkerung gegenüber DEHP zu schätzen und die Aufnahmepfade zu bestimmen.

Dazu wurden Daten der vergangenen 20 Jahre zum Verzehrsverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland sowie die verschiedenen Aufnahmepfade über 37 Lebensmittelgruppen, Spielzeug, Verbraucherprodukte aus Kunststoffen wie Schuhe, Kosmetika, Textilien, Hausstaub und die Innenraumluft von Autos berücksichtigt. Laut BfR und UBA können erstmals verlässliche Aussagen zur Gesamtbelastung der Bevölkerung in Deutschland mit DEHP und zu den Aufnahmepfaden getroffen werden.

Welchen Beitrag die verschiedenen Aufnahmepfade dabei spielen, könne durch die Studie des BfR nun wesentlich besser erklärt werden. 

Die Studie ist unter diesem Link abrufbar

Die Europäische Kommission veröffentlicht eine Leitlinie zur Aufstellung von Toleranzen bei Schwankungen von Nährwertgehalten, die im Rahmen der Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln ausgewiesen sind.

Zweck dieses Dokumentes ist es, den Überwachsungsbehörden, so wie auch Lebensmittelherstellern Anhaltspunkte zu liefern, in welchem Maße Schwankungen zwischen den in der Nährwertkennzeichnung deklarierten Werten und den tatsächlich enthaltenen Nährstoffgehalten akzeptabel sind.

Diese Leitlinie ist nicht nur im Rahmen der Lebensmittelinformationsverordnung (EU) Nr. 1169/2011 hilfreich, sondern auch sowohl für die Nährwertkennzeichnungen von Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln, als auch für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben.

Es wird empfohlen, dass in einer knapp zweijährigen Übergangsphase mit der Anwendung dieser neuen Ansätze begonnen wird und gegebenenfalls auch eine Anpassung bereits bestehender Ansätze für Toleranzen erfolgt.

Guidance zum Download

Übersichtstabelle zum Download

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority; EFSA) hat am 19. Oktober 2012 eine Stellungnahme zu Gesundheitsrisiken von Ammonium aus Wasserfilterkartuschen veröffentlicht.

Auf Anfrage der Europäischen Kommission bewertete die EFSA mögliche Einflüsse auf die menschliche Gesundheit durch aus Wasserfilterkartuschen freigesetztes Ammonium. Die EFSA sollte insbesondere klären, ob Ammonium-Gehalte zwischen 0,5 mg/l und 5 mg/l in Wasser ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen, vor allem wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum und von gefährdeten Verbrauchergruppen aufgenommen wird.

In Anbetracht der sehr hohen endogenen Ammonium-Produktion des menschlichen Körpers im Vergleich zur Aufnahme durch Wasser aus Wasserfilterkartuschen, kam die EFSA zu dem Schluss, dass die zusätzliche Ammonium-Aufnahme durch Wasser aus Wasserfilterkartuschen vernachlässigbar sei und kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt; auch nicht für gefährdeten Verbrauchergruppen.

EFSA Statement zum Download

Die Europäische Kommission hat am 1. Oktober 2012 die folgenden beiden Rechtsvorschriften erlassen:

1. Durchführungsverordnung (EU) Nr. 872/2012 der Kommission zur Festlegung und Aufnahme der Liste der Aromastoffe in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln.

Diese Verordnung enthält eine neue EU-Liste der Aromastoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden können; sie gilt ab dem 22. April 2013, was der Lebensmittelindustrie in der EU Zeit gibt, sich an die neuen Vorschriften anzupassen. Alle Aromastoffe, die nicht in der Liste aufgeführt sind, sind nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten verboten.

Die neue Liste umfasst über 2100 zulässige Aromastoffe. Weitere 400 bleiben vorläufig in Verkehr, bis die EFSA ihre Bewertung abgeschlossen hat. Diese Stoffe sind seit langem in Gebrauch und wurden von anderen wissenschaftlichen Einrichtungen bereits als sicher bewertet.

2. Verordnung (EU) Nr. 873/2012 der Kommission über Übergangsmaßnahmen bezüglich der Unionsliste der Aromen und Ausgangsstoffe gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008. Diese Verordnung gilt ab dem 22. Oktober 2012.

Diese zweite Verordnung betrifft Übergangsmaßnahmen für andere Aromastoffe wie Aromen aus Ausgangsstoffen, die keine Lebensmittel sind; sie gilt ab dem 22. Oktober 2012.

VO 872-2012 Aromenliste
VO 873-2012 Übergangsmassnahmen

Nationale und europäische Sicherheitsbewertungen – Erhalt einer harmonisierten europäischen Regelung wünschenswert

Die Sicherheit der Verwendung von Bisphenol A in Lebensmittelkontaktmaterialien wird seit längerer Zeit kontrovers diskutiert. Die von einigen EU-Mitgliedstaaten geplanten nationalen Alleingänge zu Einschränkungen der Verwendung von Bisphenol A stellen aber mitnichten eine Lösung für eine anzustrebende harmonisierte europäische Regelung dar.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 07/2012.

Glutenfrei - Was nun?

Seit der Veröffentlichung des Entwurfes der Europäischen Kommission zur Revision des Diätrechts stehen die möglichen Auswirkungen auf die Vermarktung von Lebensmitteln, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind, in der Diskussion. Will die Kommission die erst seit kurzem geltende Verordnung 41/2009 schon wieder abschaffen?

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 05/2012.

Status quo

Glucosamin steht derzeit sowohl durch Presseinformationen des Bundesinstitutes für Risikobewertung als auch aufgrund von Wirksamkeitsbewertungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im öffentlichen Fokus.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 04/2012.

Aktuelles zur Gemeinschaftsliste und den Hürden der Antragstellung

Anfang Dezember 2011 passierte der Verordnungsentwurf für die Gemeinschaftsliste der Artikel 13 (1) Health Claims mit geplanten 222 gesundheitsbezogenen Angaben den Ständigen Ausschuss der Europäischen Kommission und wurde inzwischen an das Europäische Parlament und den Rat übersandt.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 03/2012.

Am 07. Februar 2012 wurde das Protokoll der 8. Sitzung der BfR-Kommission für Bedarfsgegenstände (BeKo) vom 03. November 2011 veröffentlicht. Unter anderem wurden die folgenden Themen während der Sitzung diskutiert:

Die europäische Kommission plant, Leitlinien zur Kunststoffverordnung (Nr. 10/2011) zu erarbeiten, in denen die Themen Konformitätserklärung und Dokumentation behandelt werden sollen.
Eine vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz überarbeitete Fassung der Druckfarbenverordnung (21. Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung) wird voraussichtlich in den nächsten Wochen in die nächste Konsultationsrunde gehen.

Das BfR schlägt Regelungen für non-intentionally added substances (NIAS) vor. Trotz längerer Diskussion bleibt offen, in welcher Form und in welchem Umfang das BfR Bewertungen zu einzelnen NIAS liefern wird bzw. kann und wer dazu Zugang haben wird.

Das komplette Protokoll der Sitzung mit ausführlicheren Informationen ist auf der Homepage des Bundesinstitutes für Risikobewertung veröffentlicht.

Anfang Januar 2012 erhöhte die Deutsche Gesellschaft Für Ernährung (DGE) den Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr von 5 µg/Tag auf 20 µg Vitamin D pro Tag.

Vitamin D, wichtig für die Mineralisierung und Härtung des Knochens sowie für viele weitere Stoffwechselvorgänge im Körper, kann nicht nur über die Ernährung zugeführt, sondern auch in der Haut durch Sonnenbestrahlung gebildet werden. 

Etwa 60 % der Deutschen weisen eine unzureichende Vitamin D-Versorgung auf, welche anhand der 25-Hydroxyvitamin D-Konzentration im Blut charakterisiert wird. Um den gewünschten Wert von 50 nmol/l zu erreichen, erhöhte die DGE Anfang Januar 2012 den Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr unter der Annahme einer fehlenden körpereigenen Bildung von 5 µg/Tag auf 20 µg Vitamin D pro Tag. 

2-4 µg/Tag werden von Jugendlichen und Erwachsenen über die Nahrung aufgenommen, der Rest muss über die körpereigene Bildung und/oder über die Einnahme eines Vitamin D-Präparates gedeckt werden.

Food Standard Agency – Ergebnisse des Überwachungsprogramms

Am 15. Dezember 2011 hat Großbritanniens Behörde zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit (Food Standards Agency; FSA) die Ergebnisse ihres Überwachungsprogramms zu Druckfarben und Mineralöl veröffentlicht. Die Untersuchungen sind Teil eines für 4 Jahre angesetzten Überwachungsprogramms zu Komponenten von Lebensmittelverpackungsmaterialien und Substanzen, die aus solchen in Lebensmittel migrieren können.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 01/2012.

Entwurf einer 21. Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung

Da die Europäische Kommission trotz des wiederholten Drängens Deutschlands und anderer Mitgliedsstaaten eine Regelungsinitiative bezüglich Druckfarben ablehnt, machte Deutschland Ende 2010 von der Möglichkeit Gebrauch, eine nationale Vorschrift zu dieser Problematik zu entwerfen.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 12/2011.

Im Mai 2011 informierte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über den Entwurf  einer „Zweiundzwanzigsten Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung“  (sog. „Mineralölverordnung“). Dieser Entwurf sieht die Festlegung von Höchstmengen für den Übergang von gesättigten (MOSH) und aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) aus Lebensmittelbedarfsgegenständen vor, die unter Verwendung von Altpapierstoff hergestellt werden. Dabei soll nach Vorstellung des BMELV der Übergang aromatischer Kohlenwasserstoffe auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein, wobei die Nachweisgrenze mit 0,15 mg der Summe an aromatischen Kohlenwasserstoffen C10 bis C25 je kg Lebensmittel definiert wird. Für gesättigte Kohlenwasserstoffe (C10 bis C25) soll dagegen ein Grenzwert von 0,6 mg pro kg Lebensmittel gelten.