scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science ist spezialisiert auf die natur­wissenschaft­liche Be­ratung von natio­nalen und inter­natio­nalen Firmen der Lebens­mittel‑, Kosmetik- und Pharma­branche. Darüber hinaus erstreckt sich unsere Be­ratung auf die Ge­biete der Lebens­mittel­kontakt­materialien und sonstiger Verbraucher­produkte wie Spiel­zeug und Text­ilien.

Dabei pro­fitieren unsere Kunden von der Um­setzung eines inter­disziplinären An­satzes; die enge Zusammen­arbeit mit unserem Ko­operations­partner meyer.rechtsanwälte er­möglicht unseren Kunden eine natur­wissen­schaftliche und recht­liche Be­ratung aus einer Hand.

Die enge Zu­sammen­arbeit mit einem aus­ge­dehnten Netz­werk euro­päischer und weiterer inter­nationaler Ex­perten, welches es uns er­möglicht, die Be­sonder­heiten der je­weiligen Märkte in unsere Be­ratung mit ein­zu­be­ziehen, rundet unser Con­sulting Angebot ab.

Wert­volle Erfahrungen gewinnen wir schließ­lich durch unser zu­sätzliches Eng­agement in zahl­reichen Ver­eini­gungen, unsere Pub­lika­tionen in ein­schläg­igen Fach­medien und die Organ­isation von Konf­erenzen und Seminaren. Die da­durch erschlos­senen Kontakte zu Be­hörden und Ver­bänden kommen auch unseren Kunden zu­gute. 

Dr. Uta Verbeek
Geschäftsführerin


Aktuelle Informationen

Glutenfrei - Was nun?

Seit der Veröffentlichung des Entwurfes der Europäischen Kommission zur Revision des Diätrechts stehen die möglichen Auswirkungen auf die Vermarktung von Lebensmitteln, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind, in der Diskussion. Will die Kommission die erst seit kurzem geltende Verordnung 41/2009 schon wieder abschaffen?

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 05/2012.

Status quo

Glucosamin steht derzeit sowohl durch Presseinformationen des Bundesinstitutes für Risikobewertung als auch aufgrund von Wirksamkeitsbewertungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im öffentlichen Fokus.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 04/2012.

Aktuelles zur Gemeinschaftsliste und den Hürden der Antragstellung

Anfang Dezember 2011 passierte der Verordnungsentwurf für die Gemeinschaftsliste der Artikel 13 (1) Health Claims mit geplanten 222 gesundheitsbezogenen Angaben den Ständigen Ausschuss der Europäischen Kommission und wurde inzwischen an das Europäische Parlament und den Rat übersandt.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 03/2012.

Am 07. Februar 2012 wurde das Protokoll der 8. Sitzung der BfR-Kommission für Bedarfsgegenstände (BeKo) vom 03. November 2011 veröffentlicht. Unter anderem wurden die folgenden Themen während der Sitzung diskutiert:

Die europäische Kommission plant, Leitlinien zur Kunststoffverordnung (Nr. 10/2011) zu erarbeiten, in denen die Themen Konformitätserklärung und Dokumentation behandelt werden sollen.
Eine vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz überarbeitete Fassung der Druckfarbenverordnung (21. Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung) wird voraussichtlich in den nächsten Wochen in die nächste Konsultationsrunde gehen.

Das BfR schlägt Regelungen für non-intentionally added substances (NIAS) vor. Trotz längerer Diskussion bleibt offen, in welcher Form und in welchem Umfang das BfR Bewertungen zu einzelnen NIAS liefern wird bzw. kann und wer dazu Zugang haben wird.

Das komplette Protokoll der Sitzung mit ausführlicheren Informationen ist auf der Homepage des Bundesinstitutes für Risikobewertung veröffentlicht.

Anfang Januar 2012 erhöhte die Deutsche Gesellschaft Für Ernährung (DGE) den Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr von 5 µg/Tag auf 20 µg Vitamin D pro Tag.

Vitamin D, wichtig für die Mineralisierung und Härtung des Knochens sowie für viele weitere Stoffwechselvorgänge im Körper, kann nicht nur über die Ernährung zugeführt, sondern auch in der Haut durch Sonnenbestrahlung gebildet werden. 

Etwa 60 % der Deutschen weisen eine unzureichende Vitamin D-Versorgung auf, welche anhand der 25-Hydroxyvitamin D-Konzentration im Blut charakterisiert wird. Um den gewünschten Wert von 50 nmol/l zu erreichen, erhöhte die DGE Anfang Januar 2012 den Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr unter der Annahme einer fehlenden körpereigenen Bildung von 5 µg/Tag auf 20 µg Vitamin D pro Tag. 

2-4 µg/Tag werden von Jugendlichen und Erwachsenen über die Nahrung aufgenommen, der Rest muss über die körpereigene Bildung und/oder über die Einnahme eines Vitamin D-Präparates gedeckt werden.

Food Standard Agency – Ergebnisse des Überwachungsprogramms

Am 15. Dezember 2011 hat Großbritanniens Behörde zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit (Food Standards Agency; FSA) die Ergebnisse ihres Überwachungsprogramms zu Druckfarben und Mineralöl veröffentlicht. Die Untersuchungen sind Teil eines für 4 Jahre angesetzten Überwachungsprogramms zu Komponenten von Lebensmittelverpackungsmaterialien und Substanzen, die aus solchen in Lebensmittel migrieren können.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 01/2012.

Entwurf einer 21. Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung

Da die Europäische Kommission trotz des wiederholten Drängens Deutschlands und anderer Mitgliedsstaaten eine Regelungsinitiative bezüglich Druckfarben ablehnt, machte Deutschland Ende 2010 von der Möglichkeit Gebrauch, eine nationale Vorschrift zu dieser Problematik zu entwerfen.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 12/2011.

Im Mai 2011 informierte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über den Entwurf  einer „Zweiundzwanzigsten Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung“  (sog. „Mineralölverordnung“). Dieser Entwurf sieht die Festlegung von Höchstmengen für den Übergang von gesättigten (MOSH) und aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) aus Lebensmittelbedarfsgegenständen vor, die unter Verwendung von Altpapierstoff hergestellt werden. Dabei soll nach Vorstellung des BMELV der Übergang aromatischer Kohlenwasserstoffe auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein, wobei die Nachweisgrenze mit 0,15 mg der Summe an aromatischen Kohlenwasserstoffen C10 bis C25 je kg Lebensmittel definiert wird. Für gesättigte Kohlenwasserstoffe (C10 bis C25) soll dagegen ein Grenzwert von 0,6 mg pro kg Lebensmittel gelten.

Der Entwurf einer 22. VO zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung (Mineralölverordnung) sieht die Festlegung von Migrationshöchstwerten von gesättigten paraffinischen & naphthenischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Lebensmittelbedarfsgegenständen, die unter Verwendung von Altpapierstoff hergestellt sind, auf Lebensmittel vor. Die Rechtmäßigkeit dieser Verordnung steht jedoch in Frage.

Den gesamten Artikel gibt es in unserem Newsletter 08/2011.