scientific consulting   accompanied by  legal advice

meyer.science ist spezialisiert auf die natur­wissenschaft­liche Be­ratung von natio­nalen und inter­natio­nalen Firmen der Lebens­mittel‑, Kosmetik- und Pharma­branche. Darüber hinaus erstreckt sich unsere Be­ratung auf die Ge­biete der Lebens­mittel­kontakt­materialien und sonstiger Verbraucher­produkte wie Spiel­zeug und Text­ilien.

Dabei pro­fitieren unsere Kunden von der Um­setzung eines inter­disziplinären An­satzes; die enge Zusammen­arbeit mit unserem Ko­operations­partner meyer.rechtsanwälte er­möglicht unseren Kunden eine natur­wissen­schaftliche und recht­liche Be­ratung aus einer Hand.

Die enge Zu­sammen­arbeit mit einem aus­ge­dehnten Netz­werk euro­päischer und weiterer inter­nationaler Ex­perten, welches es uns er­möglicht, die Be­sonder­heiten der je­weiligen Märkte in unsere Be­ratung mit ein­zu­be­ziehen, rundet unser Con­sulting Angebot ab.

Wert­volle Erfahrungen gewinnen wir schließ­lich durch unser zu­sätzliches Eng­agement in zahl­reichen Ver­eini­gungen, unsere Pub­lika­tionen in ein­schläg­igen Fach­medien und die Organ­isation von Konf­erenzen und Seminaren. Die da­durch erschlos­senen Kontakte zu Be­hörden und Ver­bänden kommen auch unseren Kunden zu­gute. 

Dr. Uta Verbeek
Geschäftsführerin


Aktuelle Informationen

Jod zählt zu den essenziellen Spurenelementen und ist zur Regulation wichtiger Stoffwechselvorgänge notwendig. Jodmangel kann in schweren Fällen zu Fehlgeburten, Fehlbildungen sowie zu Störungen von Wachstum, Knochenreifung und Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes führen. Auch während der Stillzeit sollte die Mutter auf eine ausreichende Jodzufuhr achten, da sowohl der Jodbedarf der Frau als auch der des Kindes sichergestellt werden muss.

Das BfR empfiehlt, für eine nachhaltige Jodversorgung regelmäßig Seefisch und Milchprodukte zu verzehren, ausschließlich Jodsalz zu verwenden und bevorzugt Brot und Fleischwaren zu konsumieren, die mit Jodsalz hergestellt wurden. Die dadurch mögliche Jodaufnahme reicht jedoch meist nicht, um den in Schwangerschaft und Stillzeit erhöhten Bedarf zu decken. Daher sollten schwangere und stillende Frauen zusätzlich zu einer jodhaltigen Ernährung und nach Rücksprache mit ihrem Arzt täglich 100 bis 150 μg Jod in Form von Jodtabletten zu sich nehmen.

Folat zählt zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse notwendig. Folate kommen natürlicherweise in Lebensmitteln vor; mit Folsäure wird dagegen die synthetische Form in Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln bezeichnet. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten - auch bei folatreicher Ernährung - spätestens vier Wochen vor einer Schwangerschaft und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels 400 μg Folsäure pro Tag in Tablettenform einnehmen. Dadurch kann das Risiko für Neuralrohrdefekte beim Kind reduziert werden. Informationen dazu und die Empfehlung zur Einnahme gehören zur ärztlichen Beratung vor und während der Schwangerschaft.

Ausreichend Jod und Folsäure sind wichtig für schwangere und stillende Frauen

Die EFSA startete eine öffentliche Konsultation zu einen Diskussionspapier zur Überarbeitung der Leitlinien zu den wissenschaftlichen Anforderungen für gesundheitsbezogene Angaben hinsichtlich Darm- und Immunfunktion („gut and immune function“). Kommentare können bis zum 10. September abgegeben werden.

Discussion paper on the revision of the guidance on the scientific requirements for health claims related to gut and immune function (EFSA)

Eine gesundheitliche Risikobewertung von Nanomaterialien ist derzeit kaum möglich bzw. mit sehr großen Unsicherheiten behaftet, da bislang noch wichtige toxikologische Daten zum Verhalten in Gewebe und Zellen fehlen. Das deutsch-französische Forschungsprojekt SolNanoTox untersucht, welche Rolle die Löslichkeit von Nanomaterialien für ihre Anreicherung und toxischen Eigenschaften spielt. Das Projekt läuft dreieinhalb Jahre. Dabei arbeitet das BfR eng mit der französischen Schwesterorganisation des BfR, der ANSES, zusammen. Weitere Partner sind das Institut des Sciences Chimiques de Rennes und die Universität Leipzig. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) finanzieren das Projekt. 

Wie wirken Nanomaterialien in Leber und Darm? (BfR)

 

Vom Gremium für biologische Gefahren (BIOHAZ) der EFSA wurde eine zweite Stellungnahme bezüglich Pathogenen in Nahrungsmitteln nichttierischen Ursprungs publiziert, die sich mit dem Auftreten von Salmonellen und Noroviren in Beeren beschäftigt. Ob der Ursprung der immer wieder auftretenden Kontamination von Beeren mit Salmonellen bzw. Noroviren in der Primärproduktion oder minimalen Verarbeitungsschritten liegt, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Da es in der EU bislang kaum Kontrollsysteme diesbezüglich gibt, sollten laut EFSA eine gute Herstellungspraxis (GMP), eine gute landwirtschaftliche Praxis (GAP) und eine gute Hygienepraxis (GHP) vorrangiges Ziel sein. Momentan stehen nicht genügend Beweise zur Verfügung, um das Festlegen mikrobiologischer Kriterien für Salmonellen zu rechtfertigen. Das Gremium kommt zu dem Schluss, dass das Sammeln aussagekräftiger Daten und eine anschließende risikobasierte Erarbeitung mikrobiologischer Kriterien zur besseren Kontrolle von Noroviren in gefrorenen Himbeeren Vorrang hat.

Scientific Opinion on the risk posed by pathogens in food of non-animal origin. Part 2 (Salmonella and Norovirus in berries) 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die wichtigsten Fragen und Antworten zu möglichen gesundheitlichen Risiken durch Hormone in Fleisch und Milch sowie zur Infektion mit Brucellen über Lebensmittel zusammengefasst.

Fragen und Antworten zu Hormonen in Fleisch und Milch (BfR)

Fragen und Antworten zur Infektion mit Brucellen über Lebensmittel (BfR)

Das BfR hat bewertet, ob die Bioverfügbarkeitswerte der alten oder neuen Spielzeugrichtlinie ein höheres Schutzniveau bieten. Dazu hat das BfR verglichen, ob die in der neuen Spielzeugrichtlinie RL 2009/48/EG estgelegten Migrationsgrenzwerte höhere Bioverfügbarkeiten erlauben als die alte Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG.

In der deutschen Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug (2.GPSGV), die die nationalen Umsetzung der neuen Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG ist, wurden die Bioverfügbarkeitsgrenzwerte für die Metalle Antimon, Arsen, Barium, Blei und Quecksilber der alten Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG beibehalten, da sie ein höheres Schutzniveau bieten.

Die alte Spielzeugrichtlinie stützt sich bei der Ableitung der Bioverfügbarkeitswerte auf Humandaten, nämlich die Metallaufnahme aus der Nahrung. Die neue Spielzeugrichtlinie stützt sich dagegen auf Daten aus Tierstudien, mit denen die duldbare tägliche Dosis (TDI) abgeleitet wird. Des Weiteren hat das BfR den Unterschied im Schutzniveau berechnet, der sich durch die Anwendung der verschiedenen Bioverfügbarkeitswerte der alten und neuen Spielzeugrichtlinie ergibt.

Hintergrundinformation Nr. 018/2014 des BfR vom 23. Mai 2014

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens über Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV) für Chrom. In ihrer Stellungnahme kommt die EFSA zu dem Schluss, dass eine Ableitung des durchschnittlichen Nährstoffbedarfes (Average Requirement – AR) und der Referenzaufnahmemengen für die Bevölkerung (Population Reference Intake – PRI) für Chrom nicht möglich sei. Da keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen der Chromaufnahme und positiven Gesundheitseffekten vorliegen, konnte von der EFSA auch keine angemessene Aufnahmemenge (Adequate Intake – AI) für Chrom festgelegt werden. Die Frist zur Einreichung von schriftlichen Kommentaren endet am 3. August 2014.

Public consultation on a draft Scientific Opinion on Dietary Reference Values for zinc (EFSA)

Im Rahmen der toxikologischen Prüfungen von Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und Chemikalien werden diese unter anderem hinsichtlich möglicher schädlicher Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Entwicklung von Mensch und Tier bewertet. Dazu ist eine objektive und transparente wissenschaftliche Beurteilung von Anomalien der Nachkommen aus den tierexperimentellen Studien nötig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vom 14. bis 16. Mai 2014 ein internationales Symposium zur Entwicklungstoxizität ausgerichtet, um die Terminologie bei der Bewertung embryo- /fetotoxischer Befunde international zu harmonisieren und damit die gesundheitliche Bewertung von Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und Chemikalien zu verbessern. Unter den mehr als 70 Teilnehmenden waren Expertinnen und Experten aus insgesamt 14 Ländern einschließlich Vertreterinnen und Vertretern der teratologischen Gesellschaften aus Japan, USA und Europa.

Mitteilung Nr. 016/2014 des BfR vom 5. Juni 2014

Die EFSA veröffentlichte eine Stellungnahme zum konzeptionellen Rahmen der Risikobewertung von bestimmten Lebensmittelzusatzstoffen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 257/2010. Diese Stellungnahme zeigt den Rahmen der Risikobewertung bestimmter Zusatzstoffe auf und hebt hervor, dass eine Neubewertung von der Verfügbarkeit bestimmter Datensätze in Bezug auf Toxizität, Konzentration und Verzehrsmengen abhängig ist, der Aufruf nach diesen Daten jedoch in vielen Fällen erfolglos war. Dementsprechend ist eine Neubewertung vieler Zusatzstoffe aufgrund mangelnder Datensätze nicht möglich.

Statement on a conceptual framework for the risk assessment of certain food additives re-evaluated under Commission Regulation (EU) No 257/2010

Oxidationshaarfarben enthalten häufig den Stoff p-Phenylendiamin (PPD), der ein hohes allergenes Potenzial hat. PPD wird in diesen Produkten eingesetzt, weil es sich unter dem Einfluss von Wasserstoffperoxid mit Kupplersubstanzen zu einem Farbpigment verbindet, das in das Haar eindringt und so zu einem dauerhaften Farbeffekt führt. Um herauszufinden, ob man auf das Produkt allergisch reagiert, raten Hersteller von Oxidationshaarfarben, vor der Verwendung ihrer Produkte einen Selbsttest auf der Haut durchzuführen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass PPD in den angewand-ten Konzentrationen auch bei einem Selbsttest zu einer Sensibilisierung führen kann. Da nicht allein die Menge an PPD, sondern auch die Häufigkeit des Kontaktes für das Auslösen einer Allergie entscheidend ist, erhöht sich durch den Selbsttest sogar noch das Risiko, eine Allergie gegenüber PPD auszubilden. Daher empfiehlt das BfR Verbrauchern, selbst keine Allergietests durchzuführen.

Stellungnahme Nr. 015/2014 des BfR vom 10. Februar 2014

Der Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung ist im BfR-Wissenschaftsheft neu erschienen und ist eine Empfehlung der BfR-Kommission für Expositionsschätzung und -standardisierung zum Vorgehen bei der Erfassung, Beschreibung und Bewertung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit gesundheitlichen Stellungnahmen.

Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung (BfR)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens zur Bewertung allergener Lebensmittel und Zutaten für Etikettierungszwecke. Das Dokument dient der Aktualisierung früherer EFSA-Gutachten zu Lebensmittelzutaten bzw. Stoffen, die bekanntermaßen unerwünschte Reaktionen hervorrufen, wie Gluten, Milch und Milcherzeugnisse oder Nüsse. Interessierte Kreise können ihre schriftlichen Kommentare noch bis zum 8. August 2014 einreichen.

Öffentliche Konsultation der EFSA: Bewertung allergener Lebensmittel und Lebensmittelzutaten für Etikettierungszwecke (EFSA)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens über Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV) für Zink. In dem Dokument werden DRV für Erwachsene, Säuglinge und Kinder sowie schwangere und stillende Frauen vorgeschlagen. Die Frist zur Stellungnahme endet am 8. Juli 2014.

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for zinc