scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science ist spezialisiert auf die natur­wissenschaft­liche Be­ratung von natio­nalen und inter­natio­nalen Firmen der Lebens­mittel‑, Kosmetik- und Pharma­branche. Darüber hinaus erstreckt sich unsere Be­ratung auf die Ge­biete der Lebens­mittel­kontakt­materialien und sonstiger Verbraucher­produkte wie Spiel­zeug und Text­ilien.

Dabei pro­fitieren unsere Kunden von der Um­setzung eines inter­disziplinären An­satzes; die enge Zusammen­arbeit mit unserem Ko­operations­partner meyer.rechtsanwälte er­möglicht unseren Kunden eine natur­wissen­schaftliche und recht­liche Be­ratung aus einer Hand.

Die enge Zu­sammen­arbeit mit einem aus­ge­dehnten Netz­werk euro­päischer und weiterer inter­nationaler Ex­perten, welches es uns er­möglicht, die Be­sonder­heiten der je­weiligen Märkte in unsere Be­ratung mit ein­zu­be­ziehen, rundet unser Con­sulting Angebot ab.

Wert­volle Erfahrungen gewinnen wir schließ­lich durch unser zu­sätzliches Eng­agement in zahl­reichen Ver­eini­gungen, unsere Pub­lika­tionen in ein­schläg­igen Fach­medien und die Organ­isation von Konf­erenzen und Seminaren. Die da­durch erschlos­senen Kontakte zu Be­hörden und Ver­bänden kommen auch unseren Kunden zu­gute. 

Dr. Uta Verbeek
Geschäftsführerin


Aktuelle Informationen

Das BfR hat bewertet, ob die Bioverfügbarkeitswerte der alten oder neuen Spielzeugrichtlinie ein höheres Schutzniveau bieten. Dazu hat das BfR verglichen, ob die in der neuen Spielzeugrichtlinie RL 2009/48/EG estgelegten Migrationsgrenzwerte höhere Bioverfügbarkeiten erlauben als die alte Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG.

In der deutschen Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug (2.GPSGV), die die nationalen Umsetzung der neuen Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG ist, wurden die Bioverfügbarkeitsgrenzwerte für die Metalle Antimon, Arsen, Barium, Blei und Quecksilber der alten Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG beibehalten, da sie ein höheres Schutzniveau bieten.

Die alte Spielzeugrichtlinie stützt sich bei der Ableitung der Bioverfügbarkeitswerte auf Humandaten, nämlich die Metallaufnahme aus der Nahrung. Die neue Spielzeugrichtlinie stützt sich dagegen auf Daten aus Tierstudien, mit denen die duldbare tägliche Dosis (TDI) abgeleitet wird. Des Weiteren hat das BfR den Unterschied im Schutzniveau berechnet, der sich durch die Anwendung der verschiedenen Bioverfügbarkeitswerte der alten und neuen Spielzeugrichtlinie ergibt.

Hintergrundinformation Nr. 018/2014 des BfR vom 23. Mai 2014

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens über Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV) für Chrom. In ihrer Stellungnahme kommt die EFSA zu dem Schluss, dass eine Ableitung des durchschnittlichen Nährstoffbedarfes (Average Requirement – AR) und der Referenzaufnahmemengen für die Bevölkerung (Population Reference Intake – PRI) für Chrom nicht möglich sei. Da keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen der Chromaufnahme und positiven Gesundheitseffekten vorliegen, konnte von der EFSA auch keine angemessene Aufnahmemenge (Adequate Intake – AI) für Chrom festgelegt werden. Die Frist zur Einreichung von schriftlichen Kommentaren endet am 3. August 2014.

Public consultation on a draft Scientific Opinion on Dietary Reference Values for zinc (EFSA)

Im Rahmen der toxikologischen Prüfungen von Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und Chemikalien werden diese unter anderem hinsichtlich möglicher schädlicher Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Entwicklung von Mensch und Tier bewertet. Dazu ist eine objektive und transparente wissenschaftliche Beurteilung von Anomalien der Nachkommen aus den tierexperimentellen Studien nötig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vom 14. bis 16. Mai 2014 ein internationales Symposium zur Entwicklungstoxizität ausgerichtet, um die Terminologie bei der Bewertung embryo- /fetotoxischer Befunde international zu harmonisieren und damit die gesundheitliche Bewertung von Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und Chemikalien zu verbessern. Unter den mehr als 70 Teilnehmenden waren Expertinnen und Experten aus insgesamt 14 Ländern einschließlich Vertreterinnen und Vertretern der teratologischen Gesellschaften aus Japan, USA und Europa.

Mitteilung Nr. 016/2014 des BfR vom 5. Juni 2014

Die EFSA veröffentlichte eine Stellungnahme zum konzeptionellen Rahmen der Risikobewertung von bestimmten Lebensmittelzusatzstoffen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 257/2010. Diese Stellungnahme zeigt den Rahmen der Risikobewertung bestimmter Zusatzstoffe auf und hebt hervor, dass eine Neubewertung von der Verfügbarkeit bestimmter Datensätze in Bezug auf Toxizität, Konzentration und Verzehrsmengen abhängig ist, der Aufruf nach diesen Daten jedoch in vielen Fällen erfolglos war. Dementsprechend ist eine Neubewertung vieler Zusatzstoffe aufgrund mangelnder Datensätze nicht möglich.

Statement on a conceptual framework for the risk assessment of certain food additives re-evaluated under Commission Regulation (EU) No 257/2010

Oxidationshaarfarben enthalten häufig den Stoff p-Phenylendiamin (PPD), der ein hohes allergenes Potenzial hat. PPD wird in diesen Produkten eingesetzt, weil es sich unter dem Einfluss von Wasserstoffperoxid mit Kupplersubstanzen zu einem Farbpigment verbindet, das in das Haar eindringt und so zu einem dauerhaften Farbeffekt führt. Um herauszufinden, ob man auf das Produkt allergisch reagiert, raten Hersteller von Oxidationshaarfarben, vor der Verwendung ihrer Produkte einen Selbsttest auf der Haut durchzuführen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass PPD in den angewand-ten Konzentrationen auch bei einem Selbsttest zu einer Sensibilisierung führen kann. Da nicht allein die Menge an PPD, sondern auch die Häufigkeit des Kontaktes für das Auslösen einer Allergie entscheidend ist, erhöht sich durch den Selbsttest sogar noch das Risiko, eine Allergie gegenüber PPD auszubilden. Daher empfiehlt das BfR Verbrauchern, selbst keine Allergietests durchzuführen.

Stellungnahme Nr. 015/2014 des BfR vom 10. Februar 2014

Der Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung ist im BfR-Wissenschaftsheft neu erschienen und ist eine Empfehlung der BfR-Kommission für Expositionsschätzung und -standardisierung zum Vorgehen bei der Erfassung, Beschreibung und Bewertung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit gesundheitlichen Stellungnahmen.

Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung (BfR)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens zur Bewertung allergener Lebensmittel und Zutaten für Etikettierungszwecke. Das Dokument dient der Aktualisierung früherer EFSA-Gutachten zu Lebensmittelzutaten bzw. Stoffen, die bekanntermaßen unerwünschte Reaktionen hervorrufen, wie Gluten, Milch und Milcherzeugnisse oder Nüsse. Interessierte Kreise können ihre schriftlichen Kommentare noch bis zum 8. August 2014 einreichen.

Öffentliche Konsultation der EFSA: Bewertung allergener Lebensmittel und Lebensmittelzutaten für Etikettierungszwecke (EFSA)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens über Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV) für Zink. In dem Dokument werden DRV für Erwachsene, Säuglinge und Kinder sowie schwangere und stillende Frauen vorgeschlagen. Die Frist zur Stellungnahme endet am 8. Juli 2014.

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for zinc

Die EFSA veröffentlichte jüngst den Report zu den Ergebnissen der extern vergebenen Literaturrecherche und Bewertung der vorhandenen Literatur als Vorbereitung zur Aufstellung von Referenzwerten für Riboflavin.

Literature search and review related to specific preparatory work in the establishment of Dietary Reference Values for Riboflavin (EFSA)

Die EFSA schlägt angemessene Jod-Aufnahmemengen für Kinder, Erwachsene, schwangere und stillende Frauen vor. Als integraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist Jod ein für Menschen lebensnotwendiges Spurenelement. Die reichhaltigsten Jodquellen sind Milch- und Meeresprodukte sowie jodiertes Salz. Eine unzureichende Jodzufuhr kann zu Beeinträchtigungen der Schilddrüsenfunktion sowie Entwicklungsstörungen in allen Lebensphasen, insbesondere während Schwangerschaft und Kindheit, führen. Dieses jüngste Wissenschaftliche Gutachten der EFSA entstand im Rahmen ihrer laufenden Arbeiten zu Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV).

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for iodine (EFSA)

Die Leber ist bei Wirbeltieren das zentrale Stoffwechselorgan zur Entgiftung. Bestimmte Umweltkontaminanten wie Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) werden verstärkt im Fett dieses Organs eingelagert, weshalb die Leber an Land lebender Tiere häufig höhere Konzentrationen an Dioxinen und PCB aufweist als das übrige Gewebe.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die in der Verordnung (EU) Nr. 1067/2013 mit Bezug auf das Frischgewicht festgelegten neuen Höchstgehalte für Dioxine und PCB in Lebern an Land lebender Tiere gesundheitlich bewertet. Das BfR kommt zu dem Schluss, dass eine Beeinträchtigung der Gesundheit durch die höheren Höchstgehalte für Lebern an Land lebender Tiere (außer Schafen) unwahrscheinlich ist, wenn Verbraucher die Leber in den in Deutschland üblicherweise geringen Mengen verzehren.

Stellungnahme 014/2014 des BfR vom 11. März 2014

Im Auftrag der Kommission führte die EFSA eine erneute Expositionsabschätzung für den Lebensmittelzusatzstoff Steviolglykoside (E 960) durch. Die aktuelle Expositionsabschätzung basiert auf den derzeit bestehenden Zulassungen der Steviolglykoside für verschiedene Lebensmittelkategorien, berücksichtigt aber auch die beantragten Zulassungserweiterungen sowie vorliegende Verzehrsdaten.

Die EFSA kommt zu dem Schluss, dass die geschätzte Exposition für alle Bevölkerungsgruppen unterhalb des ADI-Wertes von 4 mg/kg Körpergewicht pro Tag liegt. Eine Ausnahme bilden dabei Kleinkinder mit einem sehr hohen Verzehr (95. Perzentil) in einem Mitgliedstaat. Außerdem weist die EFSA daraufhin, dass Süßstoffe für den Hausgebrauch eine wichtige Expositionsquelle darstellen könnten. Aus diesem Grund wäre laut EFSA hier ein geringer Grenzwert als quantum satis wünschenswert, um eine präzise Abschätzung der potentiellen maximalen Exposition aus diesem Gebrauch zu ermöglichen.

Scientific Opinion on the revised exposure assessment of steviol glycosides (E 960) for the proposed uses as a food additive (EFSA)

 

Eröffnung des Anhang III: Aufnahme von Ephedra und Yohimbe nach Art.-8-Prozedur geplant

Die AnreicherungsVO 1925/2006 (ABl. L 404/26, 30/12/2006) weist die Besonderheit auf, dass „bestimmte andere Stoffe“ als Vitamine und Mineralstoffe geprüft werden können und ihre Verwendung gegebenenfalls beschränkt oder gar  verboten werden kann (Negativliste nach Art. 8 Anhang III).

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 05/2014.