Aktuelles

Aktuelle InformationenIm Folgenden bieten wir Ihnen die neuesten Infor­mationen von Seiten der Europäischen Kommission, der Europäischen Be­hörde für Lebens­mittel­sicherheit (EFSA), des Bundes­instituts für Risiko­bewertung (BfR) und weitere News rund um die Themen Lebens­mittel, Lebens­mittel­kontakt­materialien, Kosmetika, Arznei­mittel, Medizin­produkte u.v.m.

Die EFSA hat die Sicherheit von Monacolin K bewertet, nachdem EU-Mitgliedstaaten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dieser Substanz äußerten. Auf Grundlage der verfügbaren Daten gelangt die EFSA in ihrer im August 2018 veröffentlichten Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Monacolin K aus Rotschimmelreis bereits in Dosen ab 3 mg/Tag gesundheitliche Bedenken hervorrufen kann.

Den gesamten Artikel gibt es in der DRL 11/18.

EFSA does not raise safety objections to the placing on the market of the following traditional foods from third countries within the European Union

  • Berries of Lonicera caerulea L., haskap berry
    [EFSA Supporting publication 2018:EN-1442]

  • Decorticated grains of Digitaria exilis (Kippist) Stapf
    [EFSA Supporting publication 2018:EN-1443]

  • Syrup from Sorghum bicolor (L.) Moench
    [EFSA Supporting publication 2018:EN-1443]

Nährstoffquellen - EFSA publiziert überarbeitete Leitlinie

Pestizidrückstände - EFSA publiziert neue Bewertung für Säuglinge & Kleinkinder

Den gesamten Artikel gibt es in der DRL 09/18.

Die EFSA hat die Sicherheit von Grüntee- Katechinen bewertet, nachdem Bedenken hinsichtlich ihrer möglichen schädlichen Wirkungen auf die Leber aufgekommen waren. Auf Grundlage der verfügbaren Daten gelangt die EFSA in ihrer im April 2018 veröffentlichten Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass Katechine aus Grüntee- Aufgüssen sowie aus Instant- und trinkfertigen Grünteegetränken mit ähnlichem Katechingehalt im Allgemeinen sicher sind. Werden sie in Form von Grüntee-Extrakten über Nahrungsergänzungsmittel konsumiert, können Katechine in Dosen von 800 mg/Tag oder darüber jedoch laut EFSA gesundheitliche Bedenken hervorrufen.

Den gesamten Artikel gibt es in der DRL 09/18.

The European Food Safety Authority (EFSA) concludes that the following novel foods are safe under the proposed uses and use levels:

  • Whey basic protein isolates to be used in certain foods for specific groups and as food supplements;
    [EFSA Journal 2018;16(7):5360]
  • Egg membrane hydrolysate to be used as a food supplement for adults, proposed maximum dose: 450 mg/day;
    [EFSA Journal 2018;16(7):5363]
  • Orthosilicic acid-vanillin complex to be used as a source of silicon in food supplements for adults; proposed use level: 15 mL/day;
    [EFSA Journal 2018;16(1):5086]

Für die Lebensmittel-Kontaminante Glycidyl-Fettsäureester werden für die folgenden Lebensmittelkategorien gesetzliche Höchstgehalte in die Kontaminanten-Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 durch die ÄnderungsVO(EU) 2018/290 eingeführt: pflanzliche Öle und Fette, Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt in ihrer Bewertung zur Verwendungssicherheit (auf Basis der Art. 8 Prozedur der VO 1925/2006) von Hydroxyanthracen-Derivaten in Lebensmitteln zu dem Schluss, dass diese Stoffe die DNA schädigen und Krebs verursachen können.

Mit der Erstellung einer Änderungs-Verordnung zur Aufnahme von Hydroxyanthracen-Derivaten in den Anhang III der Verordnung 1925/2006 ist somit zu rechnen. Da die EFSA sich gegen die Verwendung von Hydroxyanthracen-Derivaten in Lebensmitteln ausspricht, dürfte als Konsequenz dessen eine Einordnung dieser Stoffe in Anhang III Teil A („Verbotene Stoffe“) der VO 1925/2006 erfolgen.

The European Food Safety Authority (EFSA) concludes that the following novel foods are safe under the proposed uses and use levels:

  • Synthetic L-ergothioneine for those groups of the population (infants and young children, pregnant and breastfeeding women) excluded in original application; [EFSA Journal 2017;15(11):5060]
  • Taxifolin-rich extract from Dahurian Larch (Larix gmelinii) to be used in non-alcoholic beverages, yogurts, chocolate confectionery and food supplements; [EFSA Journal 2017;15(11):5059]
  • Pyrroloquinoline quinone disodium salt to be used in food supplements for adults, except pregnant and lactating women; proposed maximum dose: 20 mg/day; [EFSA Journal 2017;15(11):5058]
  • Betaine to be used in foods intended to meet additional requirements for intense muscular effort for sports people above 10 years of age; [EFSA Journal 2017;15(11):5057]

The European Food Safety Authority (EFSA) concludes that the following novel foods are safe under the proposed uses and use levels:

  • Phlorotannin-rich alcohol extract of Ecklonia cava to be used as a food supplement for healthy individuals over the age of 12 years; [EFSA Journal 2017;15(10):5003]
  • Dried aerial parts of Hoodia parviflora to be used in in a number of energy-reduced/sugar-free/no-added-sugar food; [EFSA Journal 2017;15(10):5002]
  • 1-Methylnicotinamide chloride to be used in food supplements, proposed maximum dose: 58 mg/day; [EFSA Journal 2017;15(10):5001]
  • Synthetic N-acetyl-D-neuraminic acid to be used in a variety of foods and in food supplements for the general population; [EFSA Journal 2017;15(7):4918]

Auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) aktualisierte Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values; DRV) von Riboflavin (Vitamin B2).

Letzte Woche veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den External Report zu der in Auftrag gegebenen Studie „Bioaccumulation and toxicity of mineral oil hydrocarbons in rats - specificity of different subclasses of a broad mixture relevant for human dietary exposures“ (EFSA Supporting publication 2017:EN-1090).

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat ihre Hinweise für Antragsteller bezüglich der Erstellung und Vorlage von Anträgen zu gesundheitsbezogenen Angaben überarbeitet. In der aktualisierten Leitlinie wird ein standardisiertes Format für die Zusammenstellung eines übersichtlichen Antrags beschrieben. Außerdem findet sich darin eine eingehende Darstellung der Art von Informationen und Daten, die Antragsteller zur Stützung ihrer Angaben vorlegen müssen.

Die Leitlinien gelten für gesundheitsbezogene Angaben, die sich auf eine bestimmte Art von Lebensmitteln, eine Lebensmittelkategorie oder Lebensmittelbestandteile beziehen.

Bereits im Jahr 2012 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebens­mittel­sicherheit (EFSA) ein wissen­schaftliches Gutachten (EFSA Journal 2016; 10(6):2704) zur lebens­mittel­bedingten Exposition des Menschen gegenüber einer hetero­genen Gruppe von Gemischen, die als ‚Mineralöl-Kohlen­wasserstoffe‘ (MKW) bezeichnet werden.