scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Letzte Woche veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den External Report zu der in Auftrag gegebenen Studie „Bioaccumulation and toxicity of mineral oil hydrocarbons in rats - specificity of different subclasses of a broad mixture relevant for human dietary exposures“ (EFSA Supporting publication 2017:EN-1090).

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat ihre Hinweise für Antragsteller bezüglich der Erstellung und Vorlage von Anträgen zu gesundheitsbezogenen Angaben überarbeitet. In der aktualisierten Leitlinie wird ein standardisiertes Format für die Zusammenstellung eines übersichtlichen Antrags beschrieben. Außerdem findet sich darin eine eingehende Darstellung der Art von Informationen und Daten, die Antragsteller zur Stützung ihrer Angaben vorlegen müssen.

Die Leitlinien gelten für gesundheitsbezogene Angaben, die sich auf eine bestimmte Art von Lebensmitteln, eine Lebensmittelkategorie oder Lebensmittelbestandteile beziehen.

Bereits im Jahr 2012 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebens­mittel­sicherheit (EFSA) ein wissen­schaftliches Gutachten (EFSA Journal 2016; 10(6):2704) zur lebens­mittel­bedingten Exposition des Menschen gegenüber einer hetero­genen Gruppe von Gemischen, die als ‚Mineralöl-Kohlen­wasserstoffe‘ (MKW) bezeichnet werden.

Nach über dreißig Jahren wurde das Konzept der Lebensmittel für eine besondere Ernährung (sog. diätetische Lebensmittel) auf europäischer Rechtsebene aufgegeben und durch das neue Konzept der „Lebensmittel für spezielle Verbrauchergruppen (FSG)“ ersetzt. Lesen Sie in den Artikeln unten, was dies zur Folge für die entsprechenden Lebensmittel hat:

  • Mahlzeitersatzprodukte und Erzeugnisse zum Ersatz einer ganzen Tagesration: DLR 07/16
  • Säuglingsanfangs- und Folgenahrung: DLR 08/16
  • Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder: DLR 09/16 

EFSA has published two guidance documents on novel food and traditional food from third countries to help ensure that these foods are safe before risk managers decide whether they can be marketed in Europe. EFSA involved stakeholders closely when developing the guidance.

The new guidance documents explain in detail

  • the kind of information applicants need to provide for risk assessment.

and

  • how to present this information before EFSA can assess the safety of the novel or traditional food.

Die EFSA hat in ihrem wissenschaftlichen Gutachten Änderungen der Höchstgehalte von Kupfer in Futtermitteln für einige Tiergruppen vorgeschlagen. Sie empfiehlt eine Verringerung des Kupferhöchstgehalts im Futter für Ferkel, Rinder und Milchkühe sowie eine Erhöhung in Futtermitteln für Ziegen. Die vorgeschlagenen Konzentrationen würden zu einer Reduktion der in die Umwelt freigesetzten Mengen an Kupfer führen, was eine mögliche Rolle bei der Verringerung von Antibiotikaresistenzen spielen könnte.

Following a request from the European Commission, the European Food Safety Authority (EFSA) derived Dietary Reference Values (DRVs) for vitamin B6.

Vitamin B6 is a water-soluble vitamin that plays an important role in the human body, for example by contributing to the body’s energy metabolism, the normal functioning of the nervous system and the red blood cell formation. Foods that contain vitamin B6 include fish, poultry, liver, potatoes and non-citrus fruit.

EFSA set daily population reference intakes (PRIs) of vitamin B6 as follows:

  • 0.3 mg for infants aged 7-11 months
  • 0.6 to 1.4 mg for children aged 1-14 years
  • 1.7 mg for men and boys & 1.6 mg for women and girls aged 15-17 years
  • 1.8 mg for pregnant women and 1.7 mg for lactating women

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) startete im April die Überarbeitung der für die health claim Anträge essentiellen Scientific and technical guidance for the preparation and presentation of an application for authorisation of a health claim. Diese Leitlinie legt dar, welche Informationen und wissenschaftlichen Daten (in Abhängigkeit der Hierarchie der unterschiedlichen Art von Daten und Studiendesigns) in einen Antrag für gesundheitsbezogene Angaben aufgenommen werden müssen. Des Weiteren sind in dieser Leitlinie auch die Schlüsselfragen aufgeführt, die für eine Untermauerung eines health claim Antrages adressiert werden müssen.

Das interne Mandat der EFSA sieht eine Fertigstellung der aktualisierten Leitlinie – inklusive einer öffentlichen Konsultation im Rahmen von 6-8 Wochen - für Ende Dezember 2016 vor.