scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Im Rahmen ihrer laufenden Überprüfung der wissenschaftlichen Empfehlungen zur Nährstoffzufuhr hat die EFSA Bevölkerungsreferenzwerte für die Aufnahme von Vitamin A festgelegt.

Das Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) legte folgende Bevölkerungsreferenzwerte (Population Reference Intakes – PRI) für die tägliche Aufnahme von Vitamin A fest:

  • 750 µg für Männer und 650 µg für Frauen
  • 250 bis 750 µg für Säuglinge und Kinder
  • 700 µg für Schwangere; der Wert liegt über dem PRI für nicht schwangere Frauen, da er den Bedarf des Fötus und das Wachstum des mütterlichen Gewebes berücksichtigt

Die EFSA gibt Interessengruppen und anderen interessierten Kreisen die Möglichkeit, zum Entwurf ihrer aktualisierten Leitlinien für gesundheitsbezogene Angaben zur Darm- und Immunfunktion Stellung zu nehmen.

Die Leitlinien, die erstmals im Jahr 2011 veröffentlicht wurden, sollen Antragstellern bei der Erstellung ihrer Anträge auf Zulassung von gesundheitsbezogenen Angaben in Bezug auf den Magen-Darm-Trakt, das Immunsystem und die Abwehr krankheitserregender Mikroorganismen unterstützen. Sie enthalten Beispiele aus abgeschlossenen und laufenden Bewertungen zur Veranschaulichung des von der EFSA verfolgten Ansatzes hinsichtlich der Bewertung von gesundheitlichen Zusammenhängen und der in diesen Bereichen annehmbaren Ergebnisvariablen sowie der Bedingungen, unter denen diese annehmbar sind.

Die Überarbeitung berücksichtigt die Ergebnisse einer öffentlichen Konsultation zu einem Diskussionspapier und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem EFSA-Gremium für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) vorliegen, sowie die Erfahrungen, die bei der bisherigen Bewertung von Anträgen für gesundheitsbezogene Angaben in Bezug auf den Magen-Darm-Trakt, das Immunsystem und die Abwehr krankheitserregender Mikroorganismen gewonnen wurden.

Interessierte Kreise sind aufgerufen, ihre schriftlichen Stellungnahmen bis zum 23. März 2015 einzureichen.

No consumer health risk from bisphenol A exposure

EFSA’s comprehensive re-evaluation of bisphenol A (BPA) exposure and toxicity concludes that BPA poses no health risk to consumers of any age group (including unborn children, infants and adolescents) at current exposure levels. Exposure from the diet or from a combination of sources (diet, dust, cosmetics and thermal paper) is considerably under the safe level (the “tolerable daily intake” or TDI).

Although new data and refined methodologies have led EFSA’s experts to considerably reduce the safe level of BPA from 50 micrograms per kilogram of body weight per day (µg/kg of bw/day) to 4 µg/kg of bw/day, the highest estimates for dietary exposure and for exposure from a combination of sources (called “aggregated exposure” in EFSA’s opinion) are three to five times lower than the new TDI.

Uncertainties surrounding potential health effects of BPA on the mammary gland, reproductive, metabolic, neurobehavioural and immune systems have been quantified and factored in to the calculation of the TDI. In addition, the TDI is temporary pending the outcome of a long-term study in rats, which will help to reduce these uncertainties.

EFSA´s scientific opinion consists of 3 parts. These are available here.

Find a short comment below:

Single doses of caffeine up to 200mg and daily intakes of up to 400mg do not raise safety concerns for adults in Europe. These are two of the provisional findings of EFSA’s Scientific Opinion on the safety of caffeine from all sources. EFSA is now seeking comments and feedback on the draft document through a public consultation which is open until 15 March 2015.

EFSA is also planning to hold a stakeholder meeting in the first week of March 2015 to explain and discuss the draft opinion with interested parties. Details of the meeting will be announced shortly on EFSA’s website.

Other key provisional conclusions include:

  • Single doses of caffeine up to 200mg do not raise safety concerns for adults (18-65 years) also when consumed less than two hours before intense exercise.
  • It is unlikely that caffeine interacts adversely with other constituents of “energy drinks” – such as taurine and D-glucurono-γ-lactone – or alcohol.
  • For pregnant women, caffeine intakes of up to 200mg a day do not raise safety concerns for the foetus.
  • For children (3-10 years) and adolescents (10-18 years), daily intakes of 3mg per kg of body weight are considered safe.
  • Single doses of 100mg may increase sleep latency (the amount of time it takes to fall asleep) and shorten sleeping time in some adults.

Streichung von Substanzen aus diversen BfR-Empfehlungen

Zur Berücksichtigung der Festlegungen in der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten werden in den BfR-Empfehlungen zu Materialien für den Lebensmittelkontakt zahlreiche Streichungen von Substanzen vorgenommen.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 01/15.

In Vorbereitung der Erstellung eines delegierten Rechtsaktes - bis zum 20. Juli 2015 - für “Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung“ gemäß der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 beauftragte die EU Kommission die EFSA mit einer Überprüfung der verfügbaren Datenlage zu diesen Produkten, um auf Basis dessen die naturwissenschaftliche Basis für die essentiellen Anforderungen an deren Zusammensetzung zu liefern.

Bei Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung (so genannte Erzeugnisse, die für eine kalorienarme Ernährung bestimmt sind - `low calorie diets´ (LCD) – und Erzeugnisse, die für eine sehr kalorienarme Ernährung bestimmt sind - `very low calorie diets´ (VLCD)) handelt es sich um speziell formulierte Produkte, welche die gesamte tägliche Nahrungsaufnahme ersetzen sollen. Kalorienreduzierte Produkte zur Gewichtsabnahme sollten einen Mindestbrennwert von 600 Kilokalorien (kcal) pro Tag nicht unterschreiten, so der Vorschlag der EFSA. Das Gutachten berät zu möglichen Bedingungen und Einschränkungen der Verwendung solcher Produkte.

Seit 13. Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV; Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) europaweit. Die LMIV stellt lebensmittelbezogene Informationen auf eine neue, EU-weit einheitliche rechtliche Basis. Das neue Kennzeichnungsrecht gibt unter anderem Vorgaben zur besseren Lesbarkeit der Angaben, einer klareren Kennzeichnung von Lebensmittel-Imitaten, der Allergenkennzeichnung sowie der einheitliche Angabe von Nährwerten für vorverpackte Lebensmittel.

Neue Leitlinien für die statistische Berichterstattung sollen die Verwertbarkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse der EFSA erhöhen, indem sie dazu beitragen, statistische Auswertungen in den wissenschaftlichen Bewertungen der EFSA verständlicher und nachvollziehbarer bzw. leichter wiederholbar zu machen. Dank einer Checkliste, in der die Anforderungen an die Berichterstattung Schritt für Schritt dargelegt sind, hilft das Dokument den Verfassern von Studien, auf standardisierte und harmonisierte Weise zu erklären, „was getan wurde und wie“.

Nach der Veröffentlichung wird es möglich sein, die Leitlinien im Rahmen der statistischen Berichterstattung in wissenschaftlichen Arbeiten anzuwenden, die von der EFSA bzw. in deren Auftrag erstellt werden, sowie in Studien, welche bei der Behörde einzureichen sind. Hierzu zählen etwa Studien, die als Teil der Antragsunterlagen zur Bewertung von regulierten Produkten, wie Lebens- und Futtermittelzusatzstoffen, Pestiziden oder gesundheitsbezogenen Angaben, vorgelegt werden.