scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Vom 12. bis 14. November kommen wissenschaftliche Sachverständige aus den Mitgliedstaaten in Parma zur ersten Sitzung des EFSA-Netzwerks für Lebensmittelzutaten und -verpackungen zusammen. Die Sachverständigen treffen sich, um aktuelle Aktivitäten, Ansätze und Herausforderungen im Bereich der Risikobewertung von nicht aus Kunststoff bestehenden Lebensmittelkontaktmaterialien zu diskutieren.

Die Regulierung von Lebensmittelkontaktmaterialien, die aus Kunststoff, Recycling-Kunststoffen oder bestimmten Keramiken hergestellt werden, wird derzeit in der Europäischen Union harmonisiert. Eine Vielzahl von Lebensmittelkontaktmaterialien, die nicht aus Kunststoff bestehen, wird jedoch nicht auf EU-Ebene geregelt. Zu diesen Materialien zählen etwa Beschichtungen, Papier und Pappe, Klebstoffe, Druckfarben und Gummi. Sie finden beispielsweise in Lebensmittelverpackungen und -behältern sowie in Küchenutensilien Verwendung.

Die Tagesordnung der Sitzung umfasst laufende Aktivitäten auf europäischer Ebene sowie auf nationaler Ebene verfolgte Ansätze zur Risikobewertung von nicht aus Kunststoff bestehenden Lebensmittelkontaktmaterialien, darunter Beschichtungen, Druckfarben, Papier und Pappe sowie einige Metalle. Auf dem Programm stehen auch Diskussionen über zukünftige Herausforderungen, die in diesem Bereich voraussichtlich auf die Mitgliedstaaten zukommen werden, sowie die Ermittlung gemeinsamer Interessen, möglicher Bereiche der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Prioritäten für die künftige Arbeit.

Die wissenschaftlichen EFSA-Netzwerke nationaler Sachverständiger stärken die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Aufgabengebiets der Behörde. Sie bieten eine Plattform für Diskussion und Beratung zu Risikobewertungsaktivitäten und -ansätzen, die für die EFSA und die Mitgliedstaaten von gegenseitigem Interesse sind.

Mit der Verordnung (EU) Nr. 1119/2014 vom 16.10.2014 wurden für die quaternären Ammoniumverbindungen (QAV) Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid  (BAC) neue Rückstandshöchstgehalte von je 0,1 mg/kg für alle Warenarten gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen. Die Verordnung gilt ab dem 12.11.2014 unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Die Guidelines des Standing Committee on the Food Chain and Animal Health (SCoFCAH) vom 13.07.2012 und 25.07.2012 (beide modifiziert am 05.12.2012), die für DDAC und BAC Schwellenwerte für die Verkehrsfähigkeit in Höhe von 0,5 mg/kg festlegten, werden durch das aktualisierte Statement des SCoFCAH vom 12./13.06.2014 zum 12.08.2015 aufgehoben.

Das heißt es gibt eine Übergangsfrist von 9 Monaten für die Umstellung des Grenzwertes von 0,5 mg/kg auf 0,1 mg/kg. Sie gelten danach zudem weiterhin für Erzeugnisse, die vor dem 12.08.2015 hergestellt werden und die Schwellenwerte des SCoFCAH aus dem Jahre 2012 einhalten. Wie die VO 1119/2014 und das neue Statement des SCoFCAH ausführen, sind die spezifischen Rückstandshöchstgehalte von je 0,1 mg/kg für DDAC und BAC zunächst auf ca. 5 Jahre befristet und sollen bis dahin überprüft werden.

meyer.science attended the international symposium on metals and alloys in contact with food jointly organized by the European Directorate for the Quality of Medicines and HealthCare (EDQM) and the Slovenian health authorities on 6/7 November 2014 in Ljubljana.

The aim of the symposium was to understand European regulations and recommendations that apply to food packaging and utensils on the market and to exchange best practices related to product safety and testing for compliance. This symposium was also an opportunity to learn about the work of the EDQM and its publications including the first edition of the Practical Guide for manufacturers and regulators’, which is dedicated to metals and alloys used in food contact materials.

Die EFSA hat eine Stellungnahme zu Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr für Chrom veröffentlicht. In dieser Stellungnahme kommt die EFSA zu dem Schluss, dass für Chrom eine Ableitung einer durchschnittlichen Bedarfsmenge (Average Requirement, AR) sowie eines Bevölkerungsreferenzwertes (Population Reference Intake, PRI) für die Funktionsfähigkeit physiologischer Funktionen nicht möglich ist. Darüber hinaus beschäftigte sich die EFSA mit gesundheitlichen Wirkungen, die mit der Aufnahme von Chrom verbunden werden und kam zu dem Schluss, dass es keine Beweise für positive Effekte für die gesunde Bevölkerung gibt, die mit einer Chromaufnahme verbunden werden können. Des Weiteren sah die EFSA auch die Festlegung einer angemessenen täglichen Aufnahmemenge (Adequate Intake, AI) für Chrom als nicht passend an. 

In Anbetracht dieser Bewertung zu mangelnden Beweisen eines positiven gesundheitlichen Effektes von Chrom bleibt zu beobachten, ob dies eventuell Auswirkungen auf die bereits für Chrom zugelassenen health claims hat.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter diesem Link.

Neue Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs bei Kindern

Im März hat das Bundesinstitut für Risikobewertung in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) mit ersten Vortests für die neue Ernährungsstudie KiESEL (Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs) begonnen. Mithilfe dieser neuen Studiendaten sollen die derzeit aus der VELS-Studie vorliegenden aktualisiert und erweitert werden.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 09/14.

Welche Lactose-Höchstgehalte sind für allgemeine Lebensmittel einzuhalten?

Zahlreiche „lactosefreie“ Lebensmittel sind inzwischen für Verbraucher erhältlich. Bislang gibt es allerdings keine gesetzlich festgelegten europäischen Grenzwerte bezüglich der Deklaration von allgemeinen Lebensmitteln als „lactosefrei“.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 07/14.

Einige Vertreter der Substanzgruppe der primären aromatischen Amine (paA) sind krebserzeugend. PaA können z.B. als Verunreinigung in Farbpigmenten vorkommen. In bunt bedruckten Papierservietten und Bäckertüten und auch anderen bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen können sie ein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn sie auf Lebensmittel übergehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bewertet, ob die derzeit geltenden Grenzwerte für den Übergang dieser Substanzen auf Lebensmittel einen ausreichenden Schutz bieten.

Auf Grundlage seiner Modellrechnungen kommt das BfR zu dem Schluss, dass der Grenzwert für den Übergang von paA (in der Summe nicht nachweisbar bei einer Nachweisgrenze von 0,01 Milligramm (mg) je Kilogramm (kg) Lebensmittel oder Lebensmittelsimulanz) für die als krebserzeugend eingestuften paA überprüft werden sollte. Verbraucher sollten so wenig wie möglich in Kontakt mit diesen Substanzen kommen. Aus Sicht des BfR sollte für diese paA das ALARA-Prinzip gelten, d.h. ihr Vorkommen in Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln sollte so gering sein wie es technisch möglich ist. Ihr Übergang auf Lebensmittel bzw. Lebensmittelsimulanzien sollte bei einer analytischen Nachweisgrenze von 0,002 Milligramm (mg) je Kilogramm (kg) Lebensmittel oder Lebensmittelsimulanz nicht nachweisbar sein. Das BfR empfiehlt, nur Farbpigmente zu verwenden, die keine krebserzeugende aromatische Aminkomponente enthalten.

Stellungnahme Nr. 021/2014 des BfR vom 24. Juli 2013

Jod zählt zu den essenziellen Spurenelementen und ist zur Regulation wichtiger Stoffwechselvorgänge notwendig. Jodmangel kann in schweren Fällen zu Fehlgeburten, Fehlbildungen sowie zu Störungen von Wachstum, Knochenreifung und Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes führen. Auch während der Stillzeit sollte die Mutter auf eine ausreichende Jodzufuhr achten, da sowohl der Jodbedarf der Frau als auch der des Kindes sichergestellt werden muss.

Das BfR empfiehlt, für eine nachhaltige Jodversorgung regelmäßig Seefisch und Milchprodukte zu verzehren, ausschließlich Jodsalz zu verwenden und bevorzugt Brot und Fleischwaren zu konsumieren, die mit Jodsalz hergestellt wurden. Die dadurch mögliche Jodaufnahme reicht jedoch meist nicht, um den in Schwangerschaft und Stillzeit erhöhten Bedarf zu decken. Daher sollten schwangere und stillende Frauen zusätzlich zu einer jodhaltigen Ernährung und nach Rücksprache mit ihrem Arzt täglich 100 bis 150 μg Jod in Form von Jodtabletten zu sich nehmen.

Folat zählt zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse notwendig. Folate kommen natürlicherweise in Lebensmitteln vor; mit Folsäure wird dagegen die synthetische Form in Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln bezeichnet. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten - auch bei folatreicher Ernährung - spätestens vier Wochen vor einer Schwangerschaft und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels 400 μg Folsäure pro Tag in Tablettenform einnehmen. Dadurch kann das Risiko für Neuralrohrdefekte beim Kind reduziert werden. Informationen dazu und die Empfehlung zur Einnahme gehören zur ärztlichen Beratung vor und während der Schwangerschaft.

Ausreichend Jod und Folsäure sind wichtig für schwangere und stillende Frauen