scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Neue Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs bei Kindern

Im März hat das Bundesinstitut für Risikobewertung in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) mit ersten Vortests für die neue Ernährungsstudie KiESEL (Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs) begonnen. Mithilfe dieser neuen Studiendaten sollen die derzeit aus der VELS-Studie vorliegenden aktualisiert und erweitert werden.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 09/14.

Welche Lactose-Höchstgehalte sind für allgemeine Lebensmittel einzuhalten?

Zahlreiche „lactosefreie“ Lebensmittel sind inzwischen für Verbraucher erhältlich. Bislang gibt es allerdings keine gesetzlich festgelegten europäischen Grenzwerte bezüglich der Deklaration von allgemeinen Lebensmitteln als „lactosefrei“.

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 07/14.

Einige Vertreter der Substanzgruppe der primären aromatischen Amine (paA) sind krebserzeugend. PaA können z.B. als Verunreinigung in Farbpigmenten vorkommen. In bunt bedruckten Papierservietten und Bäckertüten und auch anderen bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen können sie ein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn sie auf Lebensmittel übergehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bewertet, ob die derzeit geltenden Grenzwerte für den Übergang dieser Substanzen auf Lebensmittel einen ausreichenden Schutz bieten.

Auf Grundlage seiner Modellrechnungen kommt das BfR zu dem Schluss, dass der Grenzwert für den Übergang von paA (in der Summe nicht nachweisbar bei einer Nachweisgrenze von 0,01 Milligramm (mg) je Kilogramm (kg) Lebensmittel oder Lebensmittelsimulanz) für die als krebserzeugend eingestuften paA überprüft werden sollte. Verbraucher sollten so wenig wie möglich in Kontakt mit diesen Substanzen kommen. Aus Sicht des BfR sollte für diese paA das ALARA-Prinzip gelten, d.h. ihr Vorkommen in Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln sollte so gering sein wie es technisch möglich ist. Ihr Übergang auf Lebensmittel bzw. Lebensmittelsimulanzien sollte bei einer analytischen Nachweisgrenze von 0,002 Milligramm (mg) je Kilogramm (kg) Lebensmittel oder Lebensmittelsimulanz nicht nachweisbar sein. Das BfR empfiehlt, nur Farbpigmente zu verwenden, die keine krebserzeugende aromatische Aminkomponente enthalten.

Stellungnahme Nr. 021/2014 des BfR vom 24. Juli 2013

Jod zählt zu den essenziellen Spurenelementen und ist zur Regulation wichtiger Stoffwechselvorgänge notwendig. Jodmangel kann in schweren Fällen zu Fehlgeburten, Fehlbildungen sowie zu Störungen von Wachstum, Knochenreifung und Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes führen. Auch während der Stillzeit sollte die Mutter auf eine ausreichende Jodzufuhr achten, da sowohl der Jodbedarf der Frau als auch der des Kindes sichergestellt werden muss.

Das BfR empfiehlt, für eine nachhaltige Jodversorgung regelmäßig Seefisch und Milchprodukte zu verzehren, ausschließlich Jodsalz zu verwenden und bevorzugt Brot und Fleischwaren zu konsumieren, die mit Jodsalz hergestellt wurden. Die dadurch mögliche Jodaufnahme reicht jedoch meist nicht, um den in Schwangerschaft und Stillzeit erhöhten Bedarf zu decken. Daher sollten schwangere und stillende Frauen zusätzlich zu einer jodhaltigen Ernährung und nach Rücksprache mit ihrem Arzt täglich 100 bis 150 μg Jod in Form von Jodtabletten zu sich nehmen.

Folat zählt zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse notwendig. Folate kommen natürlicherweise in Lebensmitteln vor; mit Folsäure wird dagegen die synthetische Form in Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln bezeichnet. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten - auch bei folatreicher Ernährung - spätestens vier Wochen vor einer Schwangerschaft und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels 400 μg Folsäure pro Tag in Tablettenform einnehmen. Dadurch kann das Risiko für Neuralrohrdefekte beim Kind reduziert werden. Informationen dazu und die Empfehlung zur Einnahme gehören zur ärztlichen Beratung vor und während der Schwangerschaft.

Ausreichend Jod und Folsäure sind wichtig für schwangere und stillende Frauen

Die EFSA startete eine öffentliche Konsultation zu einen Diskussionspapier zur Überarbeitung der Leitlinien zu den wissenschaftlichen Anforderungen für gesundheitsbezogene Angaben hinsichtlich Darm- und Immunfunktion („gut and immune function“). Kommentare können bis zum 10. September abgegeben werden.

Discussion paper on the revision of the guidance on the scientific requirements for health claims related to gut and immune function (EFSA)

Eine gesundheitliche Risikobewertung von Nanomaterialien ist derzeit kaum möglich bzw. mit sehr großen Unsicherheiten behaftet, da bislang noch wichtige toxikologische Daten zum Verhalten in Gewebe und Zellen fehlen. Das deutsch-französische Forschungsprojekt SolNanoTox untersucht, welche Rolle die Löslichkeit von Nanomaterialien für ihre Anreicherung und toxischen Eigenschaften spielt. Das Projekt läuft dreieinhalb Jahre. Dabei arbeitet das BfR eng mit der französischen Schwesterorganisation des BfR, der ANSES, zusammen. Weitere Partner sind das Institut des Sciences Chimiques de Rennes und die Universität Leipzig. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) finanzieren das Projekt. 

Wie wirken Nanomaterialien in Leber und Darm? (BfR)

 

Vom Gremium für biologische Gefahren (BIOHAZ) der EFSA wurde eine zweite Stellungnahme bezüglich Pathogenen in Nahrungsmitteln nichttierischen Ursprungs publiziert, die sich mit dem Auftreten von Salmonellen und Noroviren in Beeren beschäftigt. Ob der Ursprung der immer wieder auftretenden Kontamination von Beeren mit Salmonellen bzw. Noroviren in der Primärproduktion oder minimalen Verarbeitungsschritten liegt, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Da es in der EU bislang kaum Kontrollsysteme diesbezüglich gibt, sollten laut EFSA eine gute Herstellungspraxis (GMP), eine gute landwirtschaftliche Praxis (GAP) und eine gute Hygienepraxis (GHP) vorrangiges Ziel sein. Momentan stehen nicht genügend Beweise zur Verfügung, um das Festlegen mikrobiologischer Kriterien für Salmonellen zu rechtfertigen. Das Gremium kommt zu dem Schluss, dass das Sammeln aussagekräftiger Daten und eine anschließende risikobasierte Erarbeitung mikrobiologischer Kriterien zur besseren Kontrolle von Noroviren in gefrorenen Himbeeren Vorrang hat.

Scientific Opinion on the risk posed by pathogens in food of non-animal origin. Part 2 (Salmonella and Norovirus in berries) 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die wichtigsten Fragen und Antworten zu möglichen gesundheitlichen Risiken durch Hormone in Fleisch und Milch sowie zur Infektion mit Brucellen über Lebensmittel zusammengefasst.

Fragen und Antworten zu Hormonen in Fleisch und Milch (BfR)

Fragen und Antworten zur Infektion mit Brucellen über Lebensmittel (BfR)