scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Die EFSA veröffentlichte eine Stellungnahme zum konzeptionellen Rahmen der Risikobewertung von bestimmten Lebensmittelzusatzstoffen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 257/2010. Diese Stellungnahme zeigt den Rahmen der Risikobewertung bestimmter Zusatzstoffe auf und hebt hervor, dass eine Neubewertung von der Verfügbarkeit bestimmter Datensätze in Bezug auf Toxizität, Konzentration und Verzehrsmengen abhängig ist, der Aufruf nach diesen Daten jedoch in vielen Fällen erfolglos war. Dementsprechend ist eine Neubewertung vieler Zusatzstoffe aufgrund mangelnder Datensätze nicht möglich.

Statement on a conceptual framework for the risk assessment of certain food additives re-evaluated under Commission Regulation (EU) No 257/2010

Oxidationshaarfarben enthalten häufig den Stoff p-Phenylendiamin (PPD), der ein hohes allergenes Potenzial hat. PPD wird in diesen Produkten eingesetzt, weil es sich unter dem Einfluss von Wasserstoffperoxid mit Kupplersubstanzen zu einem Farbpigment verbindet, das in das Haar eindringt und so zu einem dauerhaften Farbeffekt führt. Um herauszufinden, ob man auf das Produkt allergisch reagiert, raten Hersteller von Oxidationshaarfarben, vor der Verwendung ihrer Produkte einen Selbsttest auf der Haut durchzuführen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass PPD in den angewand-ten Konzentrationen auch bei einem Selbsttest zu einer Sensibilisierung führen kann. Da nicht allein die Menge an PPD, sondern auch die Häufigkeit des Kontaktes für das Auslösen einer Allergie entscheidend ist, erhöht sich durch den Selbsttest sogar noch das Risiko, eine Allergie gegenüber PPD auszubilden. Daher empfiehlt das BfR Verbrauchern, selbst keine Allergietests durchzuführen.

Stellungnahme Nr. 015/2014 des BfR vom 10. Februar 2014

Der Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung ist im BfR-Wissenschaftsheft neu erschienen und ist eine Empfehlung der BfR-Kommission für Expositionsschätzung und -standardisierung zum Vorgehen bei der Erfassung, Beschreibung und Bewertung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit gesundheitlichen Stellungnahmen.

Leitfaden zur Unsicherheitsanalyse in der Expositionsschätzung (BfR)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens zur Bewertung allergener Lebensmittel und Zutaten für Etikettierungszwecke. Das Dokument dient der Aktualisierung früherer EFSA-Gutachten zu Lebensmittelzutaten bzw. Stoffen, die bekanntermaßen unerwünschte Reaktionen hervorrufen, wie Gluten, Milch und Milcherzeugnisse oder Nüsse. Interessierte Kreise können ihre schriftlichen Kommentare noch bis zum 8. August 2014 einreichen.

Öffentliche Konsultation der EFSA: Bewertung allergener Lebensmittel und Lebensmittelzutaten für Etikettierungszwecke (EFSA)

Die EFSA bittet um Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens über Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV) für Zink. In dem Dokument werden DRV für Erwachsene, Säuglinge und Kinder sowie schwangere und stillende Frauen vorgeschlagen. Die Frist zur Stellungnahme endet am 8. Juli 2014.

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for zinc

Die EFSA veröffentlichte jüngst den Report zu den Ergebnissen der extern vergebenen Literaturrecherche und Bewertung der vorhandenen Literatur als Vorbereitung zur Aufstellung von Referenzwerten für Riboflavin.

Literature search and review related to specific preparatory work in the establishment of Dietary Reference Values for Riboflavin (EFSA)

Die EFSA schlägt angemessene Jod-Aufnahmemengen für Kinder, Erwachsene, schwangere und stillende Frauen vor. Als integraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist Jod ein für Menschen lebensnotwendiges Spurenelement. Die reichhaltigsten Jodquellen sind Milch- und Meeresprodukte sowie jodiertes Salz. Eine unzureichende Jodzufuhr kann zu Beeinträchtigungen der Schilddrüsenfunktion sowie Entwicklungsstörungen in allen Lebensphasen, insbesondere während Schwangerschaft und Kindheit, führen. Dieses jüngste Wissenschaftliche Gutachten der EFSA entstand im Rahmen ihrer laufenden Arbeiten zu Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Values – DRV).

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for iodine (EFSA)

Die Leber ist bei Wirbeltieren das zentrale Stoffwechselorgan zur Entgiftung. Bestimmte Umweltkontaminanten wie Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) werden verstärkt im Fett dieses Organs eingelagert, weshalb die Leber an Land lebender Tiere häufig höhere Konzentrationen an Dioxinen und PCB aufweist als das übrige Gewebe.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die in der Verordnung (EU) Nr. 1067/2013 mit Bezug auf das Frischgewicht festgelegten neuen Höchstgehalte für Dioxine und PCB in Lebern an Land lebender Tiere gesundheitlich bewertet. Das BfR kommt zu dem Schluss, dass eine Beeinträchtigung der Gesundheit durch die höheren Höchstgehalte für Lebern an Land lebender Tiere (außer Schafen) unwahrscheinlich ist, wenn Verbraucher die Leber in den in Deutschland üblicherweise geringen Mengen verzehren.

Stellungnahme 014/2014 des BfR vom 11. März 2014