FOOD FRAUD Lebensmittelbetrug  Fälle - Recht - Analysen – Maßnahmen  von  Anna Stein & Anna Lena Märtlbauer, Meyer (Hrsg)

 

 

 

 

 

 

 

FOOD FRAUD
Lebensmittelbetrug Fälle - Recht - Analysen – Maßnahmen

von Anna Stein & Anna Lena Märtlbauer
Herausgeber: Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer & Dr. Uta Verbeek

2. Auflage März 2018

 

 

Inhaltsbeschreibung

Mit industriellem Öl gepanschtes Olivenöl vergiftete rund 25.000 Menschen 1981 in Spanien. Es handelte sich hier um einen der größten Lebensmittelskandale in Europa, in dessen Folge über 750 Todesopfer zu beklagen waren. In Österreich war 1985 ein Lebensmittelbetrug zu verzeichnen mit zugesetztem Diethylenglykol in Wein; durch die Zugabe dieses Frostschutzmittels wurde die Süße der Weine erhöht. Nachdem der Fall offenkundig wurde, mussten mehrere Millionen Flaschen vom Markt genommen werden, wodurch der österreichische Weinexport aufgrund der Rufschädigung nahezu zum Erliegen kam. Lebensmittelbetrug und Profitgier der Täter gehören zusammen. Profit kann erzielt werden durch eine starke Preisdifferenz, aber auch durch die Masse an produzierten und verkauften Produkten, gleich ob es sich um besonders hochwertige Produkte oder um Grundnahrungsmittel handelt. Das höchste Potential zur Prävention von Lebensmittelbetrug liegt vorrangig bei der herstellenden und verarbeitenden Lebensmittelunternehmen; nur sie können als Glied der Lebensmittelkette effektiv gegen Lebensmittelbetrug vorgehen. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, ein Konzept zu entwickeln, wie sich Unternehmen wirksam gegen Lebensmittelbetrug schützen können. Zudem soll aufgezeigt werden, wie Fälle des Food Fraud in Zukunft bestmöglich aufgedeckt werden können, um mögliche Schäden so gering wie möglich zu halten oder zu verhindern. Das Vertrauen in den Wert und die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel kann damit wiedergewonnen werden. Umfassender Schutz ist erstrebenswert, aber schwerlich zu erreichen; das Thema „Food Fraud“ durch alle Beteiligten mit der notwendigen Sensibilität anzugehen oder entsprechende Hilfestellungen zu geben, sind jedoch erste Schritte in die richtige Richtung.

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NEUE NOVEL FOOD VERORDNUNG 2015/2283
Fälle – Recht - Verfahren

2. Auflage aktualisiert, Januar 2019
59 Seiten

Autor: Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer
unter Mitarbeit von Hanna Rinke, Dr. Uta Verbeek,
Anna Märtlbauer und Markus Jagdhuber
Christina Bauer und Lena Ciosto
Eigenverlag – meyer.rechtsanwalts GmbH

Inhaltsbeschreibung

Noni-Saft, Chiasamen, Phytosterine haltige Margarine, gegrillte Insekten – alles so genannte Novel Food. Das Recht der Novel Food gehört zum sog. Risikorecht, also dem Recht, das den Umgang mit Risiken wissenschaftlich-technischer Provenienz regulieren soll. So nennt Art. 1 Abs. 2 der neuen NFV 2015/22283 (ABl. 2015 L 327/1) als Zweck der NFV auch ausdrücklich ein hohes Niveau beim Schutz der menschlichen Gesundheit und der Verbraucherinteressen. Daher unterwerfen sowohl die alte (VO 258/97) als auch die neue NFV 2015/2283 neuartige Lebensmittel einem Genehmigungsverfahren, dessen Grundlage eine Sicherheitsbewertung der betreffenden Lebensmittel ist. Die NFV statuiert somit ein Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt, d.h. neuartige Lebensmittel müssen vor ihrem Inverkehrbringen auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden. Im Rahmen der Sicherheitsprüfung werden die Produkte vor allem sowohl toxikologisch als auch ernährungsmedizinisch bewertet.

Wesentlicher Inhalt

  • Anwendungsbereich der NFV 2015/2283
  • Fallgruppen Novel Food
  • Novel Food? Die Monopolisierung des Marktes
  • Zulassungs- und Meldeverfahren
  • Wettbewerbsrecht – Rechtsprechung

ISBN 978-3-00-061894-9
Preis: 49,90 € inkl. MwSt (plus Versandkosten)   

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„AMPEL“- KENNZEICHNUNG  GASTRO-AMPEL, HYGIENE-AMPEL, NÄHRWERTPROFILE  eine kritische Auseinandersetzung von Lisa Kolb, Herausgeber: Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer & Dr. Uta Verbeek

 

 

 

 

 

 

„AMPEL“- KENNZEICHNUNG
GASTRO-AMPEL, HYGIENE-AMPEL, NÄHRWERTPROFILE
eine kritische Auseinandersetzung

von Lisa Kolb
Herausgeber: Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer & Dr. Uta Verbeek

1. Auflage 2017

 

Inhaltsbeschreibung

Nährwert-Ampel
Gesunde Ernährung ist ein großes Thema, weltweit. Deshalb und auch aufgrund der vorherrschenden Übergewichtsproblematik wäre es an sich durchaus sinnvoll, etwa eine Nährwertampel einzuführen. Schätzungen der WHO zufolge sind 1,4 Milliarden Menschen übergewichtig, 200 Millionen Männer und 300 Millionen Frauen sogar (krankhaft) adipös. Laut DGE ist dieser Trend auch in Deutschland mit 67 % übergewichtiger Männer und 53 % übergewichtiger Frauen zu sehen. Das Risiko für Übergewicht und damit verbundene gesundheitliche Probleme nimmt im Alter deutlich zu; so sind normalgewichtige Frauen ab einem Alter von 30 - 35 Jahren, Männer ab 55 - 60 Jahren in der Minderheit (DGE). Als Ursache für Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen wird in den meisten Fällen eine Fehlernährung mit zu viel Fett und zu viel Zucker diagnostiziert (DGE). Die Übergewichtsproblematik ist den Verbrauchern durchaus bekannt, jedoch ist eine ausgewogene, der Gesundheit zuträgliche Ernährung ist für viele ein zu komplexes, schwer verständliches Thema und in den Alltag kaum nicht integrierbar (DGE). Sie wünschen sich deshalb Hilfestellung sowohl von den herstellenden Unternehmen als auch vom Staat, um beim Einkaufen leichter entscheiden zu können, ob sie eine „gesunde Wahl“ getroffen haben. Wäre eine Nährwerttabelle hilfreich?

Hygiene-Ampel
Verbraucher hätten auch gerne die Gewissheit, dass die Lebensmittel, die sie konsumieren, hygienisch einwandfrei hergestellt und verarbeitet wurden. Da es den Konsumenten nicht möglich ist, in die Produktionsstätten hinein zu sehen, müssen sie auf die Unternehmer und die amtliche Lebensmittelüberwachung resp. deren Hygienekontrollen vertrauen. Die zuständigen Behörden überprüften im Jahr 2013 536.658 der 1,2 Millionen registrierten Betriebe in 869.491 Kontrollbesuchen; in ca. 30 % dieser Betriebe wurden Verstöße gegen das Lebensmittelrecht festgestellt, wobei 52 % davon in den Bereich der allgemeinen Betriebshygiene fielen (BMEL). In den meisten Fällen wurden die Verstöße für den Verbraucher aufgrund fehlender Transparenz der Überwachungsbehörden aber nicht sichtbar. Gerne würde der Verbraucher allerdings wissen, ob Restaurants, herstellende Betriebe und Supermärkte in seiner Nähe hygienisch einwandfrei und unbedenklich arbeiten und ob er in diesen Geschäften mit gutem Gewissen einkaufen kann. Wäre eine Hygieneampel ein geeignetes Instrument für mehr Transparenz?

Das Buch
Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte der erweiterten Nährwertkennzeichnung (Ampel-Kennzeichnung) und der Transparenz der Kontrollergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung (Hygiene-Ampel) darzustellen und die Wissenschaftlichkeit der Datengrundlage, sowie die Einhaltung des europäischen und des deutschen Rechtes zu überprüfen. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über mögliche Umsetzungsstrategien der erweiterten Nährwertkennzeichnung und der Transparenz der Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung, in Deutschland und Europa.

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BOTANICALS IN LEBENSMITTELN
Europäischer Rechtsrahmen, Regulierungsinstrument „Pflanzenliste“; BVL-Stoffliste und Belfrit-Projekt

von Anna Oberloher
Herausgeber: Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer & Dr. Uta Verbeek

1. Auflage 2016

 

Inhaltsbeschreibung

Pflanzen und Pflanzenteile sind seit jeher ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Sie werden nicht nur als Obst oder Gemüse verzehrt, sondern sind auch in Tees, teeähnlichen Erzeugnissen oder Gewürzen allgegenwärtig. Im Zuge der Globalisierung steht den Verbrauchern eine zunehmende Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln zur Verfügung, darunter auch zahlreiche exotische Pflanzen und Pilze, deren Verwendung in Europa bisher nicht üblich war.
Entgegen der gängigen Verbrauchermeinung ist gerade bzgl. Pflanzen (-teile) deren „Natürlichkeit“ nicht immer mit „sicher“ gleichzusetzen. Diese Sicherheitsvermutung trifft zwar in vielen Fällen zu, jedoch besitzen manche Pflanzen auch toxikologisch bedeutsame Inhaltsstoffe. Die toxikologischen Eigenschaften dieser Pflanzeninhaltsstoffe liegen darin begründet, dass ihre Produktion den Pflanzen u.a. zur Abwehr von Fressfeinden dient. Funktionelle Lebensmittel, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, können demnach auch Risiken in sich bergen. Der Verzehr von Pflanzeninhaltsstoffen, kann daher im Einzelfall Anlass zur Besorgnis geben. Beispielsweise sind Pyrrolizidinalkaloide charakteristische Inhaltsstoffe von Korbblütlern (Asteraceae), Rauhblatt- oder Borretschgewächsen (Boraginaceae) und Hülsenfrüchtlern (Fabaceae oder Leguminosae). Einigen Pyrrolizidinalkaloiden werden hepatotoxische, karzinogene und mutagene Wirkungen zugeschrieben. Furocumarine können in Petersilie (Petroselinum crispum (MILL.) NYM. ex A. W. HILL.) sowie in Pflanzen der Gattung Citrus (z.B. Pomeranze - Citrus aurantium L. ssp. aurantium) enthalten sein. Diese pflanzlichen Stoffe sind hitzestabil und besitzen ein phototoxisches Potential.
Insofern stellt sich die Frage, wie das Vorhandensein solcher pflanzlichen Stoffe in Lebensmitteln rechtlich geregelt ist. Die Verkehrsfähigkeit von Botanicals in Lebensmitteln ist auf europäischer Ebene nur äußerst lückenhaft harmonisiert. Vorgaben in qualitativer und quantitativer Hinsicht fehlen jedoch meist. Manche EU-Mitgliedsstaaten haben daher nationale Bestimmungen erlassen, um der Problematik der Verkehrsfähigkeit von pflanzlichen Stoffen in Lebensmitteln Rechnung zu tragen und zumindest auf nationaler Ebene ein hohes Verbraucherschutzniveau und eine hohe Rechtssicherheit für Unternehmer zu gewährleisten. Ein beliebtes Instrument sind hierbei Positiv- und/oder Negativlisten mit Pflanzen (-teilen), deren Verwendung in Lebensmitteln erlaubt bzw. verboten ist.
Themen dieses Buch sind daher der europäische Rechtsrahmen respektive das Regulierungsinstrument einer „Pflanzenliste,“ wie die BVL-Stoffliste und das BelFrIt-Projekt, in Bezug auf Konzeption und Umsetzung.

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