scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) startete im April die Überarbeitung der für die health claim Anträge essentiellen Scientific and technical guidance for the preparation and presentation of an application for authorisation of a health claim. Diese Leitlinie legt dar, welche Informationen und wissenschaftlichen Daten (in Abhängigkeit der Hierarchie der unterschiedlichen Art von Daten und Studiendesigns) in einen Antrag für gesundheitsbezogene Angaben aufgenommen werden müssen. Des Weiteren sind in dieser Leitlinie auch die Schlüsselfragen aufgeführt, die für eine Untermauerung eines health claim Antrages adressiert werden müssen.

Das interne Mandat der EFSA sieht eine Fertigstellung der aktualisierten Leitlinie – inklusive einer öffentlichen Konsultation im Rahmen von 6-8 Wochen - für Ende Dezember 2016 vor.

Um eine harmonisierte Anwendung der Expositionsschätzung gemäß des Entwurfs des Leitfadens der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zur Bewertung des Risikos durch den Übergang von Biozid-Wirkstoffen auf Lebensmittel aus nicht-beruflichen Anwendungen zu erleichtern, hat das BfR ein Excel-basiertes Rechenprogramm entwickelt.

Auf einem vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) organisierten Expertentreffen ist am 11./12. April 2016 ein Konsens zur Identifizierung endokriner Disruptoren erarbeitet worden. An dem Treffen nahmen 23 international renommierte Wissenschaftler/innen sowie vier Beobachter/innen der EU-Kommission, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) teil.

Die Teilnehmer stellten Kriterien auf, anhand derer das Gefahrenpotential hormonell schädigender Substanzen identifiziert werden kann und damit eine mögliche Unterstützung für die EU Kommission bieten, wissenschaftsbasiert gegebenenfalls nötige Maßnahmen zur Einschränkung von endokrinen Disruptoren, zum Beispiel in verbrauchernahen Produkten, Pestiziden, aber auch Lebensmitteln zu ergreifen.

Die während des Expertentreffens gehaltenen Präsentationen sowie ein erstes Fazit sind bereits auf den Internetseiten des BfR bereitgestellt; ein Ergebnisbericht wird ebenfalls in Kürze dort veröffentlicht.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit veröffentlichte am 18. Februar im Rahmen einer öffentlichen Konsultation die folgenden beiden Entwürfe für Leitlinien hinsichtlich der Antragstellung von neuartigen Lebensmitteln:

Am 2.2.2016 sind die folgenden delegierten Rechtsakte im Amtsblatt veröffentlich worden:

  • delegierter Rechtsakt für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung (IF/FOF; VO 2016/127)

und

Die delegierte Verordnung für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung (VO 2016/127) gilt ab dem 22. Februar 2020, außer für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, die aus Proteinhydrolysaten hergestellt werden, für die sie ab dem 22. Februar 2021 gilt.

Die delegierte Verordnung für FSMPs gilt ab dem 22. Februar 2019, außer für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, die für die Ernährungsanforderungen von Säuglingen entwickelt wurden, für die sie ab dem 22. Februar 2020 gilt.

Sachverständige der EFSA empfehlen die Weiterentwicklung der Sicherheitsbewertung von in Lebensmittelkontaktmaterialien verwendeten Stoffen, einschließlich der Einführung eines umfassenderen Ansatzes zur Abschätzung der Verbraucherexposition, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder. Die EFSA erstellte diesbezüglich ein Gutachten und schlägt darin u.a. vor, die Leitlinien bezüglich der Datenanforderungen für die Bewertung besagter Stoffe in der Zukunft zu aktualisieren.

Die EFSA hat ihre Hinweise für Antragsteller bezüglich der Zulassung gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel überarbeitet. Neben der Überarbeitung der allgemeinen wissenschaftlichen Leitlinien – die für sämtliche gesundheitsbezogenen Angaben gelten – hat die Behörde auch ihre spezifischen Leitlinien für Angaben in Bezug auf das Immunsystem und den Magen-Darm-Trakt aktualisiert.

Am 28. und 29. Januar 2016 findet die alljährliche Euroforum-Jahrestagung für Nahrungsergänzungsmittel in Frankfurt statt.

meyer.science präsentiert am ersten Tag der Veranstaltung ein Update zu health claims.
Nähere Informationen sind auf unserer Veranstaltungsseite zu finden.

Melden Sie sich über uns als Referenten vergünstigt an und nehmen an der Tagung mit einem 10%-igen Rabatt teil.