scientific consulting  accompanied by  legal advice

meyer.science specializes in consulting national and international enterprises in the food, cosmetics and pharmaceutical industries on scientific matters. Our services include advice in the fields of food contact materials and other consumer products such as toys and textiles.

Our clients benefit from the interdisciplinary approach taken by meyer.science; close cooperation with the law firm meyer.rechtsanwälte enables our clients to obtain both scientific and legal advice from one single source.

Close cooperation with an extended network of European and international experts also enables us to take into account the particularities of the relevant markets, completing our consulting profile.

In addition, we gain valuable experience through our involvement in numerous professional associations, through publications in specialist journals and by organizing conferences and seminars. The contacts we establish with the authorities and with associations at such events also benefit our clients.

Dr. Uta Verbeek


 

Im Auftrag der Kommission führte die EFSA eine erneute Expositionsabschätzung für den Lebensmittelzusatzstoff Steviolglykoside (E 960) durch. Die aktuelle Expositionsabschätzung basiert auf den derzeit bestehenden Zulassungen der Steviolglykoside für verschiedene Lebensmittelkategorien, berücksichtigt aber auch die beantragten Zulassungserweiterungen sowie vorliegende Verzehrsdaten.

Die EFSA kommt zu dem Schluss, dass die geschätzte Exposition für alle Bevölkerungsgruppen unterhalb des ADI-Wertes von 4 mg/kg Körpergewicht pro Tag liegt. Eine Ausnahme bilden dabei Kleinkinder mit einem sehr hohen Verzehr (95. Perzentil) in einem Mitgliedstaat. Außerdem weist die EFSA daraufhin, dass Süßstoffe für den Hausgebrauch eine wichtige Expositionsquelle darstellen könnten. Aus diesem Grund wäre laut EFSA hier ein geringer Grenzwert als quantum satis wünschenswert, um eine präzise Abschätzung der potentiellen maximalen Exposition aus diesem Gebrauch zu ermöglichen.

Scientific Opinion on the revised exposure assessment of steviol glycosides (E 960) for the proposed uses as a food additive (EFSA)

 

Eröffnung des Anhang III: Aufnahme von Ephedra und Yohimbe nach Art.-8-Prozedur geplant

Die AnreicherungsVO 1925/2006 (ABl. L 404/26, 30/12/2006) weist die Besonderheit auf, dass „bestimmte andere Stoffe“ als Vitamine und Mineralstoffe geprüft werden können und ihre Verwendung gegebenenfalls beschränkt oder gar  verboten werden kann (Negativliste nach Art. 8 Anhang III).

Den gesamten Artikel gibt es in der DLR 05/2014.

Das BfR-Merkblatt „Schutz vor Infektionen mit enterohämorrhagischen E. coli (EHEC)“ wurde aktualisiert.

BfR Publikation

Die EuropäischeKommission beabsichtigt, für DDAC und BAC Rückstandshöchstgehalte (RHG) im Rahmen der europäischen Verordnung (EG) Nr. 396/2005 festzulegen. Als Rückstandshöchstgehalt für DDAC und BAC wurde dabei von der EU-Kommission ein Gehalt von 0,1 mg/kg vorgeschlagen.

Die EFSA hat bei ihrer Risikobewertung auf Basis der Risikobewertungen des BfR die Berechnungen für DDAC und BAC mit einem ADI-Wert (Acceptable Daily Intake) und einer ARfD (Akute Referenzdosis) von je 0,1 mg pro kg Körpergewicht pro Tag durchgeführt. Die EFSA weist allerdings darauf hin, dass die zugrunde liegenden toxikologischen Daten Lücken aufweisen und von daher mit Unsicherheiten behaftet sind. Auf Basis der vom BfR abgeleiteten Werte für den ADI und der ARfD ergibt sich bei Rückstandshöchstgehalten für DDAC und BAC von jeweils 0,1 mg/kg für Lebensmittel keinerlei chronisches oder akutes Risiko für die Verbraucher. Allerdings weist auch diese Einschätzung laut EFSA Unsicherheiten auf, denn andere Expositionsquellen für DDAC und BAC wurden nicht betrachtet, und es fehlen Gehaltsdaten für verarbeitete Lebensmittel. Von daher sieht die EFSA die durchgeführte Risikobewertung nur als „indicative“ an. 

Risikobewertung der EFSA für Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid (BAC) in Lebensmitteln in Hinblick auf die Festsetzung vorläufiger Rückstandshöchstgehalte (EFSA)

In der Sitzung des Ständigen Ausschusses für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (SCFCAH – Section Phytopharmaceuticals - Pesticides Residues) am 12./13. Juni 2014 wurde bereits ein entsprechender Verordnungsentwurf zur Änderung des Anhang III der Verordnung 396/2005 diskutiert.

Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform mit Zusatz von L-Tryptophan dürfen nach der Allgemeinverfügung nach § 54 LFGB nach Deutschland verbracht und in den Verkehr gebracht werden, sofern die Tagesverzehrsempfehlung von 1 Kapsel pro Tag entsprechend einer täglichen Aufnahme von 500 mg L-Tryptophan nicht überschritten wird und die Kennzeichnung die Warnhinweise enthält, dass bei der Einnahme von Antidepressiva vor dem Verzehr Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten gehalten werden sollte, das Produkt nicht für Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche geeignet ist und nach Einnahme des Produktes die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr möglicherweise beeinträchtigt ist. Zudem muss das L-Tryptophan den Reinheitsanforderungen des Europäischen Arzneibuches bzw. gleichwertiger Reinheitsanforderungen entsprechen

Beitrag BVL

Die EFSA hat eine öffentliche Konsultation über ihren Entwurf eines Wissenschaftlichen Gutachtens zur Grundzusammensetzung von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gestartet. Mit dem Gutachten werden die bestehenden Empfehlungen des Scientific Committee on Food aus dem Jahr 2003 überarbeitet, wobei aktuellere Daten berücksichtigt werden. Interessierte Kreise können ihre schriftlichen Stellungnahmen noch bis zum 29. Mai einreichen.

Public consultation: composition of infant and follow-on formulae (EFSA)

94% der vom CVUA Stuttgart untersuchten Proben frischen konventionell angebauten Obsts wiesen Rückstände von Pestiziden auf. Im Durchschnitt wies eine Probe dabei Rückstände von 5,4 verschiedenen Pestiziden auf. Bei 4,8% der Proben überschritten die Rückstände die zulässige Höchstmenge. Dies betraf v.a. exotische Früchte, bei denen 10% die Höchstgrenzen überschritten.

Pesticide Residues in Fresh Fruit, 2013 - Report from a day in the lab (CVUA)

Seit Inkrafttreten der EU-Verordnung Nr. 1935/2004 sind Konformitätserklärungen für bestimmte Lebensmittelbedarfsgegenstände, u.a. für solche aus Kunststoff und Keramik, zwingend erforderlich. Die Konformitätserklärung bestätigt, dass der betreffende Gegenstand so hergestellt wurde, dass er den geltenden Vorschriften entspricht und somit mit Lebensmitteln in Kontakt kommen darf. Zudem soll so sichergestellt werden, dass für die Sicherheit des Verbrauchers relevante Informationen (wie z.B. „Nicht bei Temperaturen über 40 °C verwenden“) in der Herstellungskette weitergegeben werden. Untersuchungen des CVUA Stuttgart aus dem Jahr 2013 haben allerdings ergeben, dass bei 90% der untersuchten Bedarfsgegenstände die Konformitätserklärung entweder vollständig fehlte oder aber Mängel aufwiesen. 

Beitrag CVUA